Wenn der Stoff nicht reicht

Diese Situation taucht beispielsweise auf, wenn Mama die Kleidergröße S hat und das Töchterchen den Babysachen entwächst. Insbesondere auch dann, wenn Mamas Shirt mit Spaghettiträgern ausgestattet ist und kurz ausfällt, derweil das neue Projekt für das Töchterchen mit langen Ärmeln versehen werden soll.

Dann hilft nur, Stoffe zu kombinieren. Wohl dem, der aus Nähprojekten Stoffreste verwahrt. Dabei ist zu beachten, dass die Stoffe nicht nur farblich, sondern auch von der Qualität her zusammenpassen sollten. Dünnes Jersey zu dünnem Jersey, feste Baumwolle zu fester Baumwolle, aber nicht etwa Wollmischgewebe zu Baumwolle. Schließlich wird man die Kindersachen häufig bei einer bestimmten Temperatur, wahrscheinlich mit einem Universalwaschmittel, waschen, ohne dass sich die Stoffteile verschieden verhalten sollten.

Zwei Beispiele:

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Lenis kurzes Nachthemd: Ein weißes und ein graugrünes Shirt von Mama, beide aus Feinjersey, wurden verarbeitet.

 

 

 

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Lenis langes Nachthemd: Verarbeitet wurde Mamas lila Shirt aus Feinjersey, zusammengeführt mit Baumwoll-Tricotstoff, einem Rest aus der Herstellung von Babybodies.

 

 

Darüber hinaus lassen sich Schnitte auch noch anders teilen. Bei allen Beispielen können die Ärmel aus einem anderen Stoff sein als im Rest. Beispiele 1,2 und 3 teilen symmetrisch mehr oder weniger, Beispiel 4 teilt asymmetrisch. Hier sind sogar fünf verschiedene Stoffe denkbar. Also ran an die Stoffrestekiste!

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