Weihnachtsbäckerei beginnt bald!

Weihnachtsplätzchen werden jetzt schon in den Geschäften angeboten. Aber es geht doch nichts über das eigene Backen, insbesondere dann, wenn es mit den Kindern oder Enkeln gemeinsam angegangen wird. Schönste Küchenstunden stehen uns bevor. Um die Weihnachtsdosen zu füllen, bleibt noch ein wenig Zeit, die Plätzchen sollten ja schließlich ihren frischen Buttergeschmack nicht verlieren. Dennoch kann man sich ja jetzt schon darauf freuen und schon einmal überlegen, welche Plätzchen dieses Jahr im Programm aufgenommen werden. Bei mir sind es in jedem Fall Baseler Leckerli, die niemals fehlen dürfen, weil sie so weihnachtlich aromatisch sind. Der Teig ist langwierig mit Ruhezeiten und ziemlich klebrig.

Und damit sind wir beim Nähthema, denn die Weihnachtsbäckerei verlangt Schürzen.

Letztes Jahr ist mir dazu etwas eingefallen, nämlich Schürzen für Mutter und Kind mit Lebkuchenmännern. Sie wurden so gut nachgefragt, dass ich sie erneut nähe. Hinzu kam, dass ich passenden, festeren Stoff aufkaufte, derweil leider ein Geschäft in Lindlar mit u.a. schönen Stoffen im Sortiment aufgeben musste.

Und so sehen die diesjährigen Schürzen aus:

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Sie sind bei Etsy oder in meinem Shop erhältlich.

 

gruselig zu Halloween

Für meinen lieben Enkel Curd hatte ich schon einmal ein Vampirkostüm genäht:  siehe Upcyclingprojekt.

Er ist inzwischen aus diesem Kostüm herausgewachsen und so folge ich seinem Wunsch, erneut als Vampir an den Haustüren der Nachbarschaft Süßes oder Saures zu verlangen.

Diesmal stand ein Bettlaken aus der Haushaltsauflösung meiner Mutter zur Verfügung. Ich färbte einige weiße Bettlaken in schwarz, blau, pink und lila, um sie für Nähprojekte zur Verfügung zu haben. Damit hatte ich so viel Stoff, dass ich nicht Stücke zusammenzusetzen brauchte. Stattdessen wählte ich einen großen Kreis, um ein Cape zu nähen. Außen herum fasste ich den Stoff ein. Am Hals und am vorderen Schlitz setzte ich Belege entgegen und nähte Bindebänder an. Ein aufgenähter Glitzerfaden ergab das Spinnennetz. Ich werde noch eine Platikspinne besorgen und sie auf der Schulter festnähen. Dann ist das Kostüm ganz fertig.

Und so sieht die neue Vampirhaut aus:

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von hinten

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von vorne

Da der Stoff in der Waschmaschine gefärbt wurde, wird man das Kostüm einzeln waschen müssen. Es hat aber durch den Schnitt als Cape den Vorteil, dass es wahrscheinlich eine weitere Runde Wachstum mitmachen und auch noch im nächsten Jahr passen wird. Die Arme werden dann nur etwas herausrutschen. Derzeit wird die Runde mit dem Radius 66 cm über die Hände gehen.

Schnittmuster für Mantel Charlotte jetzt online

Es hat ein wenig gedauert. Im Frühjahr waren wir mit der Überarbeitung des Schnitts zu spät dran und haben auf Veröffentlichung verzichtet. Wer will schon im Sommer einen Mantel nähen?!

Jetzt ist aber Zeit, den Schnitt online zu geben. Die kühleren Tage regen zum Nähen für die aktuelle Jahreszeit an. Und es ist ja auch wieder Zeit, schönste Stunden an der Nähmaschine zu verbringen, derweil es draußen „uselig“ und wenig einladend wird.

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Wintermantel aus Walk

Die Zwischenzeit wurde aber genutzt: Der Schnitt wurde um eine Variante mit Kapuze statt Bubikragen erweitert. Diese Variante ist nun geeignet, um einen Regenmantel aus Softshell mit dem gleichen Schnitt zu nähen.

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Regenmantel aus Softshell

Und Julia hat auch geschneidert. Sie hat den Mantel im unteren Bereich bestickt. Eine schöne Idee wie ich finde!

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Julia hat aus Walk genäht

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Julia hat den Mantel bestickt

Insgesamt ist das Schnittmuster nun gedacht für Mäntel ohne Futter

  • aus Walk oder Doublefleece für den Winter
  • aus Fleece für die Übergangszeit
  • aus Shoftshell für die Regenzeit

Der Schnitt ist ein Dreigrößenschnitt 104, 110, 116. Wie sich aber gezeigt hat, ist er weit gehalten. Für sehr schmale Mädchen kann man getrost die kleinere Größe wählen, dann aber ein wenig unten verlängern. Da der Schnitt insgesamt 4 Falten ab der Schulter hat, kann man an dieser Stelle „spielen“ und den Schnitt an die Breite des jeweiligen Oberkörpers anpassen.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal meiner lieben Probenäherin Julia sowohl für ihr Durchhaltevermögen, ihre Genauigkeit und letztlich für die schönen Fotos ihres Exemplars von Charlotte.

Den Schnitt gibt es nun

Ich wünsche allen Näherinnen viel Freude mit dem Schnitt und allen benähten Kindern, dass sie nun gut eingepackt werden und nicht frieren!