Smoken – im Nu Sommerröckchen

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Pattydoo gibt immer tolle Tutorials. Diesmal habe ich das zum Smoken mit der Nähmaschine genutzt. Ein Sommerkleid von Hanna in einer wirklich super Jerseyqualität – Wann lohnt es sich? – wartete auf Upcycling. Ich habe einfach den unteren Teil abgeschnitten, die obere Kante mit weißem Stickereibändchen versäubert und dann in fünf Reihen gesmokt. Da ich in der Runde arbeitete und die Nähte schon fertig waren, habe ich die Variante gewählt, bei der man einen Gummifaden nachträglich in die Zickzacknaht mit Stopfnadel per Hand einfügt. Das ging wirklich gut und einfach.

Clara kann das Röckchen prima mit einfarbigen weißen oder blauen Oberteilen kombinieren.

Das obere Stück des Kleids, das weniger gemustert ist, wartet auf die Umsetzung der nächsten Idee, die schon da ist. Also demnächst …

Oh weh – Schnullerfee angekündigt!

Oma und Opa müssen nicht mehr erziehen. Deshalb haben wir schon mit Leni gesprochen, dass es vielleicht Verstecke geben könnte. Hier ist eines: Was aussieht wie eine Applikation, ist eine Tasche. Ein „Nuki“ passt hinein.

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Der Schnitt ist hübsch und einmal anders als das Übliche, wie insbesondere die Rückseite zeigt. Es gibt ihn gegen Newsletterabo für Kinder gratis bei ellepuls.

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Der Schnitt ist geeignet, um im Ärmelbereich Streifen von Stoffresten, die immer abfallen, zu verwenden und zu kombinieren. Der Herzchenstoff von Graziela wurde schon bei einen Strampler für Cilly genutzt, Nähmalen – tolle neue Nähwelten.

Mutters Kleidchen und Vaters Hemd

wurden zu einem Sommerröckchen fürs Töchterchen. Dabei wurde der mittlere Teil des Jeanshängerchen samt Taschen verwendet und für Bund und Rüsche das abgelegte Oberhemd. Das Bindeband des Hängerchens befindet sich jetzt im Tunneldurchzug und sorgt dafür, dass das Röckchen gut anzuziehen ist und noch ein wenig mitwachsen kann. Clara mag Schwingendes, Raffung und Rüsche werden dieser Mädchenvorliebe entgegen kommen. Für die Rüsche wurde der gesamte Rücken des Oberhemds benötigt. Das ist im Übrigen ein schönes Bild, wenn man an Väter und Töchterchen denkt.

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Petra wünschte sich für Cilly ein Designerstöffchen. Auf den ersten Blick von weiter weg handelt es sich um Bärchengesichter. Aber wenn man genauer hinsieht, ist das tricky …

In Kombination mit weiß, grau und schwarz (sämtlich Stoffreste) habe ich daraus ein Dreiecktüchlein, eine Wendemütze und Höschen siehe Höschen für den Pamperspopo, jetzt schon eine Nummer größer, gefertigt. Das Schnittmuster der Wendemütze gibt’s gratis mit hervorragender Anleitung, sehr zu empfehlen, bei crazypatterns.

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Die Stoffe sind luftig, der Frühling kann kommen und Cilly wird in Größe 74 hineinwachsen.

tippy toes – Oma lernt dazu

Zunächst wusste ich gar nicht, was das ist – tippy toes. Per Internet habe ich mir dann einen Überblick verschafft und auch ein Schnittmuster samt Anleitung gefunden: Schnittmuster/ Anleitung.

Das Projekt ist aus meiner Sicht nicht für Nähanfänger geeignet und verlangt erhebliche Fingerfertigkeit angesichts der Minidimensionen. Aber nach einer ersten Übung für die Tonne ist es geschafft, so denke ich.

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Die tippy toes passen zum Strampler aus Nähmalen – tolle neue Nähwelten. Da sie zum Wenden gearbeitet sind, passen sie ebenso zu Höschen für den Pamperspopo.

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Tippy toes sind eine wunderbare Möglichkeit, Stoffreste zu verwerten. Katrin gab mir einen Sommershort, um wenigstens die Knöpfe abzuschneiden und zu verwahren. Glatte Stoffteile, ohne dass man auftrennt, waren so gut wie nicht vorhanden, allenfalls Applikationsstücke waren vorstellbar. Aber für die Söhlchen reichte es noch, sie sind innen wie außen aus dem Short geschnittten, echtes sew to new.

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Was fasziniert an Flamingos?

Liegt es an der Mädchenfarbe oder am einbeinigen Stehen, dass Leni von den Flamingos im Zoo so fasziniert ist? Jedenfalls hat sie den Wunsch geäußert, ein Kleidungsstück mit „Mingos“ haben zu wollen. Hier ist es:

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Da der Streifenstoff nur 50 cm lang war, ist ein Longshirt entstanden. Noch einmal Streifen im Ärmel, das wäre zu unruhig geworden. Deshalb habe ich ein abgelegtes Kurzärmelshirt aus mercerisierter Baumwolle für die Sattelärmel verwendet. Für die Applikation hatte ich noch ein Stückchen Reststoff in pink-rosa. Zunächst hatte ich die Beine nähmalend realisiert, das sah aber zu blaß aus, so dass ich noch einmal änderte.

Die Anregung zu dieser Applikation habe ich diesmal nicht aus Pinterest, wo man eigentlich immer fündig wird, sondern von Boden. Da ich für Leni einmal ein Strickkleidchen kaufte (Stricken ist nicht mein Ding), erhalte ich den Kinderkatalog regelmäßig. Er ist ständiger Begleiter bei der Ideensuche, weil die angebotene Mode aus meiner Sicht ausgesprochen fröhlich und kindgerecht ist, wirklich nichts für Langeweiler. Die „Mingo“-Applikation dort ist ausgesprochen aufwändig. Ich stelle mir vor, dass programmierte Maschinen das fertigen, in Handarbeit wäre das wohl irre.

Ich denke, das Longshirt passt gut zu einer farblich passenden Leggins oder zu einer Jeans. Da Leni nun den Kindergarten besucht, ist chic gehen angesagt.

Miau – Miezenkleidchen

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Unter Pinterest sammle ich gute Ideen für Applikationen. Die Miezen hatte ich schon lange in der Nase. Nun war das Wetter heute so scheußlich, dass ich mich mit den Miezen amüsierte und darüber hinweg tröstete, dass selbst im Gewächshaus die Gartenarbeiten noch warten müssen. Zudem war aus dem Projekt Kleid für kleine Kölnerin noch das Oberteil des engen Unterziehrollis übrig. Ich ergänzte mit Stoffresten für die Miezen und mit neuem grauen Pünktchenstoff. Das Oberteil beließ ich vollständig so, wie es aus dem vorhergehenden Projekt übrig war. Damit das Kleidchen für Clara passend wird, raffte ich beim Ansetzen des Rockteils und zog ein Gummiband unter, ebenso wurden die Ärmel mit den Bündchen enger gezogen. Die Miezengesichter waren eine erneute Übung im Nähmalen – tolle neue Nähwelten.

Brüderchen und Schwesterchen

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Curd ist gegenüber seinem neuen Schwesterchen ausgesprochen liebevoll, deshalb sind Pullover und Strampler so fotografiert. Ein 140 cm breites Stück Stoff für ein Kinderoberteil gibt immer einen Rest ab, so dass Cilly mit Curd gestreift gleichzieht.

Für das Sweatshirt habe ich einen Grundschnitt  Gr. 122 verwendet, allerdings für Curd im Schulterbereich einige Zentimeter zugegeben, da er stark gewachsen ist. Für den Strampler verwendete ich das freebook wie beim Strampler unter Nähmalen – tolle neue Nähwelten. Die Streifen sind sehr dominant, deshalb wurde nur mit grau – Stoffrest bzw. Bündchenstoff – abgesetzt.

Kleid für kleine Kölnerin

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Nicht nur zu Karneval, sondern immerzu sind Mutter und Kind überzeugte Kölnerinnen. Deshalb der Wunsch nach einer Applikation Dom, dem ich gerne nachkomme.

Ein abgelegter enger Unterziehpulli lieferte den unteren Ärmel- und Rockteil, dabei wurden die Säume erhalten. Die roten Stoffreste kamen aus der Verarbeitung eines roten T-Shirts, das schon für einen Kinderpullover wiederverwendet wurde. Die Taschen wurden innen mit einem weißen Stoff, den ein Herrenhemd (von Papa) hergab, gefüttert. Sie gehen rund bis ins Rückteil – viel Platz zum Sammeln. Nur der Streifenstoff ist neu. Also haben wir abermals weitgehend: sew to new. Im übrigen liefert das Kleidchen ein weiteres Beispiel für die Verwendung von schwarzen Stoffen, deren Brauchbarkeit für Kinderkleidung ich eigentlich als problematisch erachte, siehe aber auch: Aufs Schwarze getroffen.