Tennishemden werden zu Kindershirts

Es sollten gute Kleidungsstücke zum Upcycling verwendet werden, bei denen es sich lohnt, Arbeit zu investieren. Ich erhielt mehrere gleiche Tennishemden von Gregor. Sie waren unter den Armen und an den Schultern vom Schwitzen vergilbt, vorne teilweise fleckig, fast etwas für die Tonne. Aber: Die Rückenpartien waren vollkommen in Ordnung und der Polostoff wirklich fest und unverwüstlich. So habe ich aus 4 Tennishemden 2 T-Shirts für Leni hinbekommen.

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Da es sich um wenig dehnbaren Polostoff handelte, habe ich einen kleinen Verschluss arbeiten müssen, damit das Shirt übergezogen werden kann. Schlitz und Hals habe ich farblich abgesetzt eingefasst. Dazu passend habe ich in einem Fall drei Herzchen appliziert, im anderen Fall einen Vogel an der Ecke einer aufgesetzten Tasche. Das Muster habe ich aus einem Halstüchlein so übernommen, dass es fast so aussieht, als hätte der Vogel Flügel und Gesicht.

Die Idee mit dem Vogel habe ich schon einmal an Schürzen realisiert: siehe Shop.

Das Halstüchlein wurde schon einmal für ein Täschchen für Clara verwendet: Claras Täschchen. Du siehst, es lohnt sich auch, kleinste Stoffrestchen aufzuheben. Es kommt deren Zeit …

Sonnenmütze mit Nackenschutz

Der Wunsch kam kurzfristig. So blieb angesichts einer ereignisreichen Woche keine Zeit, einen Schnitt selber zu basteln, und ich habe mich auf die Suche bei Pinterest begeben. Ich wurde fündig bei Jenny. Die Anleitung kommt mit 15 MB daher und ist für Menschen mit Näherfahrung zu langatmig, Nahtzugabe wird beispielsweise erklärt. Das Layout ist scheußlich für meinem Geschmack und „unter Strafe verboten“ irritiert, wenn auf einer ganzen Seite auf den Urheberschutz hingewiesen wird. Da reicht doch ein Satz, die Sache mit dem Urheberschutz ist doch selbstverständlich! Der Schnitt ist aber gut und variabel erklärt für kleine oder große Kinder. Ich habe also nur 2 Seiten des gesamten Opus ausgedruckt. Gegenüber der Anleitung habe ich die Wendeöffnung wie sonst üblich im Innenfutter vorgesehen. Schirm und Nackenschutz habe ich in einem Rutsch mit dem Zusammennähen von Innenfutter und Außenhaut realisiert. Das ging unproblematisch und schneller als der Weg, der in der Anleitung vorgeschlagen wird. Schön ist die Sache mit dem Bindeband, womit sich die Mütze an die Kopfgröße anpassen lässt, d.h. man kann etwas größer zuschneiden, das Band garantiert, dass die Mütze bei weiterem Wachstum auch noch im nächsten Jahr passt.

Ich habe einen gestreiften Bettwäschestoff verwendet. Der ist sehr angenehm und hautfreundlich. Er wird beim Schwitzen Feuchtigkeit aufsaugen. Er kam schon einmal für Osterkleidchen zum Einsatz. Die herrlichen Farben passen zu Sonnentagen. Innen ist die Mütze einfarbig gelb.

sommermütze

Nun aber ab in die Ferien!

 

 

Upcycling, so einfach!

Katrin äußerte den Wunsch nach einem kurzärmeligen Nachthemd für Leni. Und ich hätte selbst nicht gedacht, wie einfach der Wunsch zu erfüllen war.

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Und der Prozess – im Übrigen zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen – beginnt mit der Überlegung, was im Fundus geeignet sein könnte. Eine Schafanzugjacke, lang genug und mit weiten Ärmeln im Stil der 80er schien geeignet, weil der leichte Stoff schon fürs Schlafen gedacht aus 100% Baumwolle bestand.

Und nun die zweite wichtige Überlegung: Was kann erhalten werden und wie spart man dadurch unnötige Näharbeit. Im Kopf sollte das neue Stück zunächst fertig gedacht werden, ehe die Schere angesetzt wird. In diesem Fall war eine seitlich versetzte Knopfleiste im oberen Teil oberhalb einer Falte schon vorhanden, leichtes An- und Ausziehen dadurch möglich, genügende Weite gesichert. Also erhalten! Die Länge passte so gerade, also Saum unten erhalten! Ein Grundschnitt wurde unten angesetzt. Die Ärmel der Schafanzugjacke hatten unten einen schönen Abschluss mit Bündchen und Knöpfchen. Also erhalten! Für kurze Ärmel hieß das nun, dass der untere Teil der Ärmel so, wie er mit Manschette war, verwendet werden konnte.

Das einzige, was dann zu nähen war: Schulternähte, Seitennähte, Ärmel einsetzen, Halsabschluss neu gestalten. Hier habe ich mich für eine Einfassung im gleichen Stoff entschieden.

Das Nachthemd hat mich also nichts gekostet, nur eine Stunde Arbeit. Gespart wurde auch der Weg zum Altkleidercontainer, der Weg in die Stadt zum Shopping oder das Surfen zum Onlinekauf eines neuen Nachthemds, später das Entsorgen der Verpackung. Ganz zu schweigen von den allgemeinen Aufwendungen wie beispielsweise Transport möglicherweise aus Indien.

Und wieder einmal stellt sich die Erkenntnis ein: Es ist in allererster Linie Kopfsache!

 

Babymantel aus Frotteehandtuch für den Strandurlaub

Nun fährt auch schon Lotta, unsere kleinste Enkelin, mit in den Urlaub an das Mittelmeer. Für Leni hatte ich zu diesem Zweck einmal einen Badeumhang genäht, siehe Badeponcho. Ein solcher Umhang aus Frottee ist praktisch, denn er nimmt Feuchtigkeit nach dem Bad auf und er wärmt dadurch schnell. Eine kühle Brise kann den Kleinen im Poncho auch nichts anhaben.

Und was das Upcycling betrifft, ein Handtuch, das zerschnitten werden darf, findet sich in den meisten Haushalten.

Ich hatte ein von der Qualität her sehr schweres Exemplar zur Verfügung. Stücke davon waren schon zu Lätzchen verarbeitet worden. Da der Stoff sehr fest und nicht mehr vollständig  und nicht dehnbar ist, habe ich mich für eine vorne mit Druckknöpfen gehaltene Variante entschieden. Die macht das An- und Ausziehen unproblematisch. Zur farblichen Auflockerung habe ich den beigen Frotteestoff mit Sommersweat kombiniert, der gleichzeitig für Bewegungsfreiheit an Armen und am Kopf sorgt. Zur Verschönerung wurde wieder einmal appliziert, diesmal entsprechend des Themas Mittelmeer mit Seepferdchen, alles Ton in Ton. Ich denke, das passt für ein Baby.

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Oma wünscht also gute Erholung!

Upcycling Pullover für Töchterchen

In meinem Fundus fallen mir die farbstarken Kleidungsstücke eher auf als die gedeckteren, weil es ja schließlich um ein Upcycling für Kinder geht. So sprang mich schon lange ein Pullover von Katrin oder Hanna an – manchmal vergesse ich die Quelle -, bis mir nun wieder Zeit blieb, ihn zu verarbeiten. April und Mai sind für mich arbeitsintensive Gartenmonate, in denen sich die Lust zu werkeln und zu gestalten draußen austobt. Der sich aufdrängende Pullover in pink schaffte es nun unter Schere und Maschine. Das Konzept ist wieder einmal sehr einfach: verkleinern, so viel als möglich erhalten und aufpeppen mit Applikation.

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Der Pullover ist aus reiner Baumwolle, so dass er für den Sommer eine sommerlich fröhliche Applikation verträgt. Da ich fleißig bei Pinterest Applikationen sammle, fällt mir mit kleinsten Stoffrestchen immer etwas ein. Und außerdem stapeln sich Stoffrestchen in mittlerweile 5 Kramkoffern. Die Suche nach Passendem gestaltet sich immer lustvoll.

Der Pullover selbst wurde in Vorder- und Rückenteil sowie geschlossene Ärmel zerlegt. Die Schnittteile wurden von unten angelegt, Bündchen erhaltend (!). Die schon schmalen Ärmel wurden im unteren Teil verwendet, ohne sie aufzuschneiden, und am unteren Bündchen habe ich durch einen Zierstich eine Raffung hervorgerufen. Für den Halsausschnitt fand sich ein Streifen in der Bündchenkiste, in der ich Verwertbares sammle. Nachhaltigkeit verlangt Platz, den ich Gott sei Dank habe.

Manche Upcyclingstücke werden zu Lieblingsstücken, sei es, weil sie bequem sind, sei es, dass die Applikation gefällt, sei es, dass die Farben zusagen. Ich vermute, dass der neue, alte Pullover eine entsprechende Aufwertung erfährt.

Schürzen für Mutter und Kind – gemeinsam Backen

Es wird noch gemeinsam gebacken und zwar mit Kindern gemeinsam, Gott sei Dank. Nach den Aktivitäten in meinem Blog und bei Etsy kann ich jedenfalls davon ausgehen.

Ich selbst erinnere mich an Nachmittage, an denen für den Sonntag oder für angekündigten Besuch mit Muttern gebacken wurde. Später habe ich als Töchterchen das sogar alleine übernommen und sehe nun bei meiner Enkelin, dass es sich wiederholt. Wie schön! Denn was gibt es förderlicheres für eine Kinderseele, als dass im Familienkreis gemeinsam gewerkelt wird. Ein köstliches, leckeres Produkt entsteht – Zuckervermeidung einmal hinten angestellt -, ein wunderbarer Geruch samt wohliger Wärme durchströmt das Haus, ein aufgehender Hefeteig bereitet eine sinnliche und staunende Erfahrung, ebenso wie das Kneten, Walzen und Klopfen von Mürbeteig.

Aufgrund dieser emotionalen Beziehung zum Backen kam ich wahrscheinlich auf die Idee mit den Partnerschürzen für Mutter und Kind. Damit sie das Backen verschönern, wurden sie mit entsprechenden Applikationen versehen.

Törtchenprinzessinnen – Schürzenset für Mutter und Töchterchen

Schürzenset zur Weihnachtsbäckerei

Schürzenset für Mutter und Kind

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schürzenset

Und nun ist mir noch Weiteres eingefallen, nachdem ich im Internet nach Applikationen und Grafik zum Thema Backen suchte: Quelle

Bildergebnis für grafik tortenstück

Diese wunderschöne Grafik kann man bei iStock kaufen – Hinweis für diejenigen, die mit Plots arbeiten. Ich für meinen Teil nahm die Grafik als Anregung, um mir Gedanken zu Backutensilien zu machen. Zu fein und zu komplex darf es nicht werden, wenn man mit Stoffstücken appliziert, die rundherum festzunähen sind. Und so ist Folgendes herausgekommen:

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Grundlage sind wieder feste Baumwollstoffe aus dem Sortiment Dekorationsware, 100% Baumwolle und waschbar bei 60°C. Die Kinderschürze hat einen etwas leichteren Stoff, aber im Partnerdesign. Angesichts der breiten Streifen wären die Applikationen ohne einfarbige Unterlage quasi verschwunden. Deshalb wurde sie mit Stoff unterlegt.

Die Schürzen gehen in meinen shop Mädchenfein.

 

 

Upcycling vom Upcycling

Es scheint verrückt, dennoch geschah es. Das T-Shirt, das ich für Cosi einst nähte, https://sewtonew.blog/2017/02/17/bulli-parat-ab-in-die-ferien/, war zunächst zu klein geworden und wurde verlängert.

Ferienshirt verlängert

Nun ist es wirklich zu klein und kleine Flecken im weißen Bereich lassen sich auch nicht mehr entfernen. Es drang aber die Anregung zu mir, die Applikation doch wiederzuverwenden. So weit zum Thema: „Wann es sich lohnt“. Nämlich dann, wenn Kleidung noch gut ist oder aber es sich um etwas Geliebtes handelt, das man nicht in den Altkleidersack geben möchte. Selbstgenähtes hat es an dieser Stelle schwer. In meinem Kleiderschrank befinden sich beispielsweise immer noch selbst genähte Stücke, längst zu eng, aber ich kann mich noch nicht trennen.

Nun denn, die Bulliapplikation lässt sich natürlich herausschneiden und neu aufnähen. Gesagt, getan, und das ist dabei herausgekommen.

Ferienshirt neu und größer

Der weiße Bereich ist wieder ein abgelegtes T-Shirt von Christl, den gestreiften Stoffrest hatte ich noch im Fundus. Cosi kann das geliebte Shirt nun wieder anziehen.

Empirchen – ideal fürs Upcycling

Was sind denn eigentlich Empirchen?

Der Empire-Stil entstand vor ca. 200 Jahren zwischen der französischen Revolution und dem Biedermeier. Madame Recamiere hat ihn hoffähig gemacht und Königin Luise von Preußen war eine herausragende Persönlichkeit, die diesen Stil verkörperte. Was war neu? Die Damenwelt wurde nicht mehr eingeschnürt, Freiheit für die Figur! Lange, weite, fließende Gewänder setzten unterhalb der Brust an, die nur knapp bekleidet war. Hingeschmackt auf die Recamiere ließen sich die bedeutenden Damen der Zeit von Malern festhalten. Bequemlichkeit und Sinnlichkeit wurden propagiert.

Und Bequemlichkeit und Freiheit, das sind ja wohl auch Anforderungen an Kinderkleidchen. Die sog. Empirchen haben ein kurzes, glattes, meist doppelt gearbeitetes Passenstück, an das du einen gekrausten Rock annähst. Oben ist die Passe entweder so weit ausgeschnitten, dass überhaupt kein Verschluss nötig ist, oder aber die Passe wird hinten oder vorne geknöpft. Es ist auch eigentlich kein Schnitt nötig, weil du für die Passe den Schnitt von einem T-Shirt, das gerade gut passt, abnehmen kannst. Der Rock kann mehr oder weniger gekraust werden, das kannst du je nach vorhandener Stoffmenge anpassen. Die Länge ist ebenso einfach zu bestimmen, indem du von der oberen Brust des Kindes entweder bis über Knie oder bis zum Knie abmisst.

Empirchen aus Stoffrest und Tunika
Empirchen im Rücken geknöpft

Da die Empirchen aus zwei Teilen bestehen, kannst du Stoffe kombinieren. Ein kleiner Stoffrest reicht für die Passe. Für den Rock kannst du ein Herrenhemd, einen Damenrock, ein Damenkleid od. Ä. nehmen. In meinem Beispiel habe ich einen schönen, aber wirklich nur kleinen Stoffrest (https://sewtonew.blog/2019/03/10/traumhafte-stoffe-manchmal-muss-es-etwas-besonderes-sein/) verwendet und eine abgelegte Tunika von Katrin. Es fanden sich dann noch passend zwei Knöpfchen mit Erdbeermotiv. Im Handumdrehen war ein Empirchen für Leni fertig.

Wer selbst aus neuen Stoffen nähen möchte, werfe einen Blick auf meine Stoffpakete im Shop Mädchenfein. Wer Mädchenkleider für den Sommer fertig sucht, wird dort auch fündig.

faules Bündchen, falsches Bündchen, Fakebündchen – das geht auch bei Mützen!

Hinter diesen Begriffen verbirgt sich ein Ruckzuckverfahren, um beispielsweise einen einfachen Ärmelabschluss zu gestalten. Und diese Variante beim Nähen hat weitere Vorteile, sie ist nicht nur schnell und einfach:

  • du musst klein farblich passendes Bündchen suchen und finden
  • du arbeitest mit dem gleichen Stoff weiter
  • das Nähprodukt ist farblich einheitlich
  • der Abschluss ist weicher als ein doppelt gelegtes Bündchen
  • die Naht zum falschen Bündchen ist flacher

In jedem Falle ist der Schnitt zu verlängern, d.h. gegenüber den Angaben kannst du getrost um mindestens 5 cm verlängern, das T-Shirt nach unten hin oder die Ärmel nach unten hin. Ich habe mir überlegt, dass das auch bei einer Mütze funktioniert, in meinem Beispiel wird die Mütze also gesichtswärts verlängert.

Und wie geht es dann weiter? In meinem Beispiel liegt die Mütze fertig vor dir. Nun wird am unteren Rand das Nähgut 5 cm nach außen umgeschlagen, es liegt also rechte Seite auf rechter Seite, du schaust auf die linke Seite des Umschlags. Befestigen mit Klammern ist sinnvoll, damit nichts verrutscht. Nun wird der umgeklappte Streifen zurückgeklappt bis zur ersten Umschlagkante. Die Klammern fassen dann neu drei Stofflagen, oben auf treffen linke Seiten aufeinander.

Nun wird entlang der Umschlagkante mit der Overlock genäht. Dabei bitte das Nähgut so gut führen, dass nichts abgeschnitten wird. Du kannst variieren, wie stramm genäht wird. In jedem Falle bleibt die Overlocknaht dehnbar, wichtig beispielsweise für eine Mütze.

 

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Die Mütze ist passend zu Lenis Mantel, der inzwischen wegen Längenwachstum zur Jacke geworden ist. Das Besondere gibt es nur, wenn du selbst nähst!

Zur Nachahmung empfohlen!

 

 

 

Schonbezug für Maxi Cosi, Lob für das Schnittmuster

Ein Schonbezug für die Maxi Cosi Babyschale ist überhaus nützlich. Das Baby liegt im Sommer auf Baumwolle, im Winter auf wärmendem Plüsch oder Frottee. Die Babyschale wird nicht verschmutzt und kann nach der kurzen Verwendungszeit im ersten Lebensjahr wie neu weitergegeben werden.

Für Katrin und unsere Enkelin Lotta hat sich ein solcher Bezug schon bewährt. Ich berichtete darüber, dass ich dazu ein Schnittmuster in digitaler Form erstellte:

Sommerbezug für Maxi-Cosi Babyschale

Ich habe schon zahlreiche dieser Schnittmuster weitergegeben und nun kann ich mich über eine neue Rückmeldung freuen. Oma Traute nähte nach meinem Schnittmuster für ihre Kinder bzw. für die Enkelin Marlene.

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Maxi Cosi Schonbezug für 6. Enkelkind Marlene

Und von Oma zu Oma schrieb mir Traute:

„…Und vor allem herzlichen Dank für die wunderbar, didaktisch super beschriebene Anleitung des Schnittes für den Maxi Cosi. Selten habe ich so eine gut nachvollziehbare Beschreibung gelesen. Da ich einen Stoff hatte, bei dem man auf das Muster achten musste, habe ich den Schnitt anders auf den Stoff platziert, ich lege dir das Foto bei. Die jungen Eltern waren ganz entzückt von dem Ergebnis. Ein Schnullerband wollten sie nicht haben, aber über die Schnullertasche haben sie sich sehr gefreut. So eine Möglichkeit haben sie bisher sehr vermisst….“

Besonders schön finde ich die Stoffauswahl von Traute und die Kombination mit pink für die Einfassungen. Dass Traute die Version mit den Paspeleinfassungen wählte, zeigt, dass sie sich über Näherfahrung und -erfolg freuen kann, obwohl sie noch nicht so lange für ihre Enkel näht. Außerdem ist sie von der Anleitung insofern abgewichen, als sie den Zuschneideplan an ihren Streifenstoff anpasste. Auch das muss man erst einmal überlegen und hinkriegen. Mein Lob also zurück an Traute!

Den Schnitt gibt es unter shop Mädchenfein auf dieser Seite oder bei Etsy.