Das Utensilo ist gedacht, um darin kleine Ostergeschenke wie Schokoladeneier oder Ähnliches zu überbringen. Natürlich kann es danach weiter genutzt werden. Kinder finden sicher eine Verwendung für allerlei kleines Spielzeug.
Das Utensilo hat eine Grundfläche von 10 x 10 cm und ist ohne Ohren 20 cm hoch. Man benötigt einen Außenstoff und einen passenden Innenstoff von ca. 80 x 25 cm, dazu noch 2 Stücke Füllvlies mit ca. 25 x 20 cm.
Das Nähprojekt ist auch für Anfängerinnen geeignet. Meine Enkelin Cilly brachte schon ein ähnliches Utensilo ohne Ohren zustande, sie ist 8 Jahre alt und hat gerade eine Nähmaschine bekommen.
Die Anleitung habe ich deshalb detailliert und bebildert angelegt, selbst ohne große Näherfahrung müsste man so klar kommen.
Das Schnittmuster und die ausführliche Anleitung findest du im shop:
Auf der Suche nach einem neuen Nähprojekt für Ostern stieß ich auf allerlei Hasenbeutel. Ein Utensilo mit mehr Stabilität und Volumen fand ich dann praktischer. Werden Schokoladeneier eingefüllt, haben diese Platz und werden nicht so leicht zerdrückt.
Das Behältnis hat eine quadratische Grundfläche, ist mit Vlies gefüttert und mit Innenstoff fütternd versäubert. Beide Stofflagen sind aus Baumwolle. Es ist auch ein echtes „sewtonew“, weil der Außenstoff einem gefärbten Bettlaken entstammt, der Innenstoff ist ein Stoffrest. Meine Enkelinnen mögen pink!
Mit der Ohrenform habe ich etwas herumgespielt. Oben, so denke ich, ist die am besten geeignete Form genommen worden. Aber man kann die Ohren auch länger oder runder gestalten.
Das Gesicht ist jeweils mit schmalem Zickzackstich und Sternchenstich realisiert worden.
Da ich nun Erfahrungen mit iMowie sammle, entstand während des Nähens ein Video, das den Nähprozess beschreibt.
Im shop stelle ich demnächst das Schnittmuster und eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung zur Verfügung.
Dann verweise ich auf Osterprojekte der Vergangenheit:
Die Vorweihnachtszeit wird in Familien genutzt, um für das Fest zu Backen. Plätzchen verschiedenster Art, Lebkuchenmänner und Lebkuchenhäuser oder auch Stollen und Torten gehen in Produktion. Besonders schön ist dann, wenn Kinder helfen. Gerade tierische Aussteckförmchen machen das Werkeln zur Freude. Von meinen Enkeltöchtern Leni und Lotta erhielt ich schon bezaubernde Exemplare, eine ganze Tüte voll. Wenn also Mutter und Töchter oder auch Väter und Söhne zu Werke gehen, unterstreicht ein Schürzenset aus meiner Kollektion „Mutter und Kind“ das fröhliche Tun.
Für eine Kundin zauberte ich heute zum Abschluss meines Nähens in diesem Jahr ein Set für wahrscheinlich eine große und eine kleine Bäckerin. Es wird zu Weihnachten noch pünktlich ankommen.
Dieses Set besticht durch die Applikation eines Törtchens. Die Applikation ist wie die Schürze aus Baumwolle, heiße Wäschen wird das Törtchen so überstehen. Der Stoff aus dem Bereich Dekoration ist robust und für Schürzen geeigent. Ähnlich ist mein Angebot mit einem Lebkuchenmann als Applikation.
Das Schürzenset mit dem Törtchen ist natürlich für das ganze Jahr geeignet. So hat sich eine Kundin wohl für dieses Exemplar entschieden.
Hinweisen möchte ich noch auf die Machart. Die Bänder gehen in die Einfassung des Armausschnitts über und wiederholen einen Stoff aus der Applikation. Für Näherinnen: Mit einem Bändchenfasser ist man bei dieser Arbeit doch recht flott. Die aufgesetzten Taschen haben dieselbe Einfassung.
Meine Plätzchen sind gebacken, Weihnachten kann kommen.
Ich verabschiede mich in eine Nähpause bis zum nächsten Jahr. Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!
Nachdem der Anfang des Sommers eher wenig sommerlich war und es viel Regen gab, wird es nun endlich Zeit für richtigen Sommer.
Ich versuche es mal damit, dass ich den Enkelinnen Leni und Lotta wirklich sommerliche Shorts nähe.
Der Stoff stammt aus einen ausdrucksvollen Vorhangstoff für Kinder. Ich erstand ihn schon vor längerer Zeit über ebay, er kostete fast nichts. Vom Motiv her ist er wirklich sommerlich. Auch die kräftigen Farben unterstreichen mein Anliegen: Endlich Sommer bitte! Der Stoff ist robust und wird Rutschen, Matschen und herrliches Sommerspielen mitmachen.
Der Schnitt ist ein Standardschnitt mit angeschnittenem Bund und Taschen. Den Bund habe ich höher gelassen, um ein Tunnelband unterhalb eines dann gekrausten Bereichs einfügen zu können. Mit dem Band kann die Hose an die Taille angepasst werden. Insgesamt ist der Schnitt weit und bequem. Dies ist auch nötig, weil ja feste Webware verwendet wurde.
Um ein gesamtes Sommeroutfit herzustellen, habe ich dann noch ein weißes Hemdchen mit Flügelärmelchen aus dem gleichen Motivstoff versehen. Die Kante der Flügel ist eingefasst und der Stoff wurde mit Zickzack unter dem Armausschnitt angenäht.
Es zeigt sich erneut, dass Stoffe wiederverwendet werden können, echtes Upcycling. Ein paar Gedanken sind nötig, sonst nicht viel. So erhalten die Enkelinnen ein einzigartiges, individuelles Design, und dies auch noch im Partnerlook.
Nun muss die Sonne kommen, Strand- und Badeaufenthalte sollten möglich werden.
Da die Fächer 2 cm breit sein müssen, damit die Stifte störungsfrei eingeschoben werden können, ergibt sich ein Mindestmaß von 80 cm. Ich habe sie noch etwas länger gemacht nämlich 90 cm. Aus ganz einheitlichem Stoff war mir das etwas langweilig. Deshalb habe ich Stoffreste kombiniert, die ich auch schon teilweise bei der Strick- und Häkeltasche verwendete. Ich fand aber wichtig, symmetrisch zu arbeiten. Der Streifenstoff mittig macht es leicht, die Nähte für die Fächer zu setzen, immer dem Streifen entlang.
Wird eine Kapuze an ein Kleidungsstück gefügt, ohne dass gefüttert wird, dann entsteht eine häßliche Naht. Insbesondere bei dickeren Stoffen muss die Verbindungsnaht doch recht breit gewählt werden und damit vergrößert sich die unansehnliche Naht.
Ein neuer Badeponcho sollte her. Ein blaues Badetuch wurde verwendet. Dazu hatte ich noch ein abgelegtes Handtuch, das die Kapuze hergab.
Upcycling Badetuch und Handtuch zu Badeponcho
Der Frotteestoff war ziemlich dick. So ergab sich das Problem der unschönen Naht im Halsbereich.
Deshalb habe ich beim Zusammenfügen einen Schrägstreifen mitlaufen lassen. Anschließend wurde der Schrägstreifen um die Naht geschlagen und mit dem Schmalkantfüßchen festgenäht.
Streberstreifen zur Versäuberung
insbesondere vorne fein
außen stört die Naht nicht
Anders als in den vorangegangenen Projekten habe ich diesmal den Halsausschnitt nicht tellerrund geschnitten, sondern einen Halsausschnitt gewählt, der vorne recht tief geht. Der nicht dehnbare Frotteestoff bedarf eben eines ausreichend großen Schlupflochs.
Ein bißchen Zaubern ist es schon, wenn aus abgelegter Kleidung ein Hexenkostüm für Halloween entstehen soll.
Hexenkostüm für Leni
Im Fundus lag ein langes Jerseykleid von Hanna mit Spagettiträgern. Es war so lang, dass daraus einerseits der lange, schwarze Rock und auch die Ärmel für das Hexenkostüm entstehen konnten. Also: Rock quer durchtrennen, dabei unteren Saum erhalten, und aus dem Rest die Ärmel zuschneiden.
Kleid quer durchtrennenÄrmel aus dem oberen Rest
Für den oberen Bereich des Hexenkostüms musste dann noch ein schwarzes T-Shirt herhalten. Als Schnitt verwendete ich meinen Schnitt für alle Fälle, denn ich wollte oben einen andersfarbigen Einsatz hinein arbeiten.
Bei dem Einsatz zeigte sich dann wieder einmal, wie gut es ist, Vieles aufzuheben. Ich fand ein schönes Stückchen Spitze, dieses und die Satinaufhänger von Hannas Kleid, ebenso die Träger fanden Verwendung für ein aufwendiges Mittelteil. Die Spitze wurde oben angenäht, die Aufhänger bildeten Schlaufen und die Träger wurden kreuzweise durch die Schlaufen gezogen.
Zu den Upcyclingstoffen gesellte sich dann ein lilafarbener Jersey, den ich als Nähoma für Enkeltöchter als ganzen Ballen bereit halte. Dennoch gilt es immer, ökonomisch mit Stoffen umzugehen. So wurden die Dreiecke für den Rock und die etwas kürzeren für die Ärmel gleichzeitig aus einem Stück Stoff herausgeschnitten, sodass die Einkerbung der einen Seite die Zacke der anderen Seite ergab.
Gezacktes
Ein Hut zum Kostüm ist noch vorhanden. Einen Spaß leiste ich mir dann auch noch: Ein schwarzer Rabe, den man auf der Schulter befestigen kann, wird die Woche noch geliefert werden.
Leni wird hinreißend aussehen!!!
An dieser Stelle verweise ich auf weitere Halloween-Projekte:
Diesmal habe ich mal kein Kleidchen oder eine Passe für ein Kleidchen aus einem T-Shirt gefertigt. Ich hatte Lust Hemdchen und Höschen für das Schwimmbad, für den Strand oder den Spielplatz bei Sommersonnenschein zu nähen. Von Hanna, die dunkelhaarig ist, habe ich noch zahlreiche bräunliche T-Shirts im Fundus, allesamt tiptop, und sie warten schon länger auf eine neue Verwendung. Dann fiel mir mein Pfötchenstoff ein. Er wird auch im shop angeboten: https://sewtonew.blog/product/baumwollstoff-pfoetchen-serie-purrfect-petals-je-50-cm-kopie/.
Er passt perfekt zu dem Braunton dieses Shirts. Von unten her habe ich das neue Hemdchen herausgeschnitten, wobei ich den Saum und sogar die Seitennaht erhalten konnte, weil Hanna so schlank ist. Aus dem schönen Baumwollstoff habe ich das Höschen und die Flügelärmel genäht. Diesmal sind die Flügel ganz schmal mit dem Bändchenfasser eingefasst. Eine Alternative mit Rollsaum und Bauschgarn hatte ich schon dargestellt. Den Schrägstreifen lieferte ein beigefarbenes Hemd bzw. dessen Rückenteil. Das Halsbündchen stammt von einem anderen braunen T-Shirt, bei dem das Bündchen breit genug war, um es ohne Auftrennen einer Naht herausschneiden zu können. Und noch eine Stoffquelle gab es: Das dehnbare Band im Höschenbund entnahm ich einem Kleid von Hanna.
So ist es doch wieder einmal gut, wenn man Vieles aufhebt!
Softshell ist ein sehr praktischer Stoff. Er ist geeignet für Sport- und Outdoorkleidung wie Regenmäntel oder Regenjacken und Matschhosen, denn er ist Regen abweisend, robust und winddicht, dabei leicht zu reinigen und je nach Innenseite auch noch warm bis kuschelig. Auch Taschen, Turnbeutel oder Outdoordecken lassen sich damit herstellen. Er besteht aus zwei miteinander fest verbundenen Lagen, außen eben das abwaschbare, abweisende Material, innen das angenehm weiche, wärmende Fleece.
RegenjackeRegenmantel Charlotte, Schnittmuster im shopLenkradtäschchenKosmetiktäschchenHundemantel für SpielehundRegenmantel mit Kapuze Schnitt Charlotte
Beim Nähen mit Softshell gibt es Vor- und Nachteile, wobei ich denke, dass die Vorteile überwiegen, sofern man beim Nähen ein paar Dinge beachtet.
Der große Vorteil ist, dass das Material nicht franst. Schnittkanten sind also gleich sauber. Ein Versäubern oder Füttern entfällt. Das Innenleben des Genähten ist immer ansprechend ohne besondere Maßnahmen. Selbst Außenkanten könnten so bleiben, wie sie geschnitten wurden. Eine Einfassung macht das Projekt aber doch hübscher und die Einfassung kann als Designelement genutzt werden und ein Highlight setzen.
Wird ein Reißverschluss eingenäht, ist der natürlich dann innen nicht verdeckt. Wem das nicht gefällt, kann innen ein schönes Webband mitlaufen lassen. Das lässt sich ebenso als Designelement verstehen.
Nun zu dem, was beim Nähen beachtet werden sollte:
Softshell wird mit der normalen Nähmaschine verarbeitet. Oberlocknähte würden das Nähgut sperrig machen und die Nähte würden innen abstehen. Besser ist, die gesetzte Naht beidseitig noch einmal abzusteppen. Dann liegen die Nähte schön flach und auch von außen sieht das hübsch aus. Mit andersfarbigem Nähgarn lässt sich hier designmäßig spielen.
Die Nadeln sollten gut durch das Material gehen. Sie sollten also spitz sein. Jerseynadeln sind deshalb ungeeignet. Mit Universalnadeln in Stärke 80 – 100 kommt man gut zurecht.
Ja und das mit den Nadeln ist so eine Sache: Sie hinterlassen im Obermaterial Löchlein. Das bedeutet, dass man gleich richtig nähen sollte. Auftrennen geht also nicht, dann ist das Material verletzt. Ein Softshellprojekt verlangt also im Vorfeld nach guter Planung und nach Ruhe bei der Arbeit.
Man kann also auch nicht steckend heften, das macht Löcher. Zum Heften können Plastikklammern verwendet werden, wie man sie auch angesichts des Schneidemessers der Overlock nimmt. Stylefix oder nicht permanenter Sprühkleber sind andere Möglichkeiten, vor dem Nähen die zu verbindenden Teile zu fixieren.
Ich wünsche mit diesen Tipps viel Erfolg bei deinem Softshell-Projekt!!!
Wirklich viele Spielsachen im Kinderzimmer und die Überlegung, was wir zu Ostern schenken, haben mich zu diesem Nähprojekt geführt. Der Außenstoff wurde schon für einen Vorhang im Kinderzimmer verwendet, insofern passen die Stoffkörbe in das Zimmer. Und das Wichtigste: Der wunderschöne Stoff mit Hasen (Guess how much I love you) ist wie gemacht für Ostern.
Die Behälter sind 35 cm hoch und mit einem Umfang von 74 cm fassen sie also so Einiges, Bastelmaterialien oder Legos können hierin gesammelt werden.
große Utensilos für Spielsachen
Zu Ostern werden sie passend zu den Vorlieben der Enkel gefüllt – und natürlich auch mit einem Schokohasen.
Wem Ähnliches vorschwebt, dem gebe ich eine ausführliche Nähanleitung. Weitere Ideen zu Ostern findest du beispielsweise unter:
festigendes, starkes Vlies zum Aufbügeln 74 x 34 cm oder Volumenvlies
2 runde, feste Stoffstücke für den Boden, Durchmesser 23,6 cm, bei leichtem Stoff entsprechend noch einmal festigendes Vlies oder Volumenvlies
2 Henkel, Leder oder Stoff
erster Nähschritt
Der Außenstoff wird mit festigendem Vlies verstärkt – durch Aufbügeln – oder aber Volumenvlies wird oben und unten am Außenstoff festgenäht. Jetzt werden Außen- und Innenstoff zur Runde geschlossen, dabei wird am Innenstoff eine Wendeöffnung frei gelassen.
Markierungen
Außen- und Innenstoff werden nun in gleicher Weise bearbeitet: Die untere Kante des Stoffs wird geviertelt markiert. Ebenso wird der runde Stoff für den Boden geviertelt markiert.
gründlich stecken
Nahtzugabe zurückschneiden
Der Bodenstoff wird nun an die Runde geheftet und festgenäht. Die Nahtzugaben werden am Boden zurückgeschnitten. Wenn mit der Zackenschere gearbeitet wird, sorgt man dafür, dass sich später nichts knubbelt. Das erreicht man alternativ durch kleine Einschnitte ringsherum bis zur Naht.
Innen- und Außenstoff verbinden
Innen- und Außenstoff werden nun an der oberen Kante rechts auf rechts festgesteckt und genäht. Wenn der Beutel mit Stoffhenkeln versehen werden soll, werden die Henkel in diesem Arbeitsschritt sich gegenüber liegend zwischen die Lagen geschoben und in einem mit festgenäht.
nach dem Wenden
Über die Wendeöffnung am Innenstoff wird das Nähgut nun gewendet. Dann wird der Innenbeutel nach innen geschoben. Die obere Kante wird nun gut auseinander gedrückt und die Kante wird sauber gesteppt. Im Inneren wird die Wendeöffnung mit Matratzenstich von Hand geschlossen.
Da ich mich für Lederhenkel (Stücke eines alten Gürtels) entschieden habe und die dicken Henkel nicht mit der normalen Nähmaschine angenäht werden können, selbst wenn man die Ledernadel verwendet, musste ich mir etwas ausdenken. Ich habe die Henkel an beiden Seiten mit der Lochzange vorgestanzt und so mit zwei Löchern versehen. Mit extra starkem Zwirn habe ich die Henkel dann per Hand an den Beutel genäht.