Röckchen, 20-Minuten-Upcycling

Das Konzept lässt sich übertragen auf T-Shirts, Sweatshirts, Kleider etc. und ist denkbar einfach.

Hier war die Grundlage ein abgelegtes, langes Sommertop mit fließendem Charakter und hohem Elastikanteil.

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Von unten her habe ich die Rocklänge für das Mädchen abgemessen und entlang der Messlinie abgeschnitten. Saum, Seiten und Rückennaht bleiben erhalten. Nur die Taille muss neu gearbeitet werden. Es ist denkbar mit Bund und Reißverschluss, mit Bündchenstoff, mit Tunneldurchzug oder Gummiband weiter zu verfahren. Ich habe mich für einen Dessousgummi entschieden. Dabei ist so zu verfahren wie mit Bündchen: Der Gummi wird zum Schlauch geschlossen und in jedem Viertel markiert. Dann wird unter Dehnung des Gummis rechts auf rechts angenäht, die Viertel waren zuvor seitlich und mittig an den Rockteil gesteckt. Den Gummi habe ich dann nach innen geklappt und noch einmal mit einem Zickzackstich (Dehnung möglich) von rechts festgenäht.

Wenn ich noch einmal so verfahre, werde ich zuvor den Rockteil etwas kräuseln. Es war schwer, unter extremer Dehnung sauber anzunähen. Gummilänge und Weite der Stofftaille dürfen nicht zu weit auseinander gehen.

Jetzt kann noch verschönert werden. Den Rand eines Damenstofftaschentuchs habe ich zu Blütchen gekräuselt und sie angenäht. Das gefällt mir für das kleingeblümte Röckchen in blauschwarz. In anderen Konzepten lässt sich hier allerlei und mit unendlichen Varianten spielen. Das Grundkonzept zum Röckchen kann dabei identisch sein.

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