Mantel „Charlotte“

Vor geraumer Zeit nähte ich einen Kindermantel für Leni, Das Besondere gibt es nur, wenn du selbst nähst!, damit sie neben dem warmen Overall, Plädoyer für Walkstoff – Winteroverall, noch eine Alternative für kalte Tage hat.

Im Nachgang ergaben sich Gespräche über Wintermäntel für Kinder und mein lieber Sohn verwies auf ein Internetbild von Charlotte aus dem britischen Königshaus, die nunmehr den Kindergarten besuchen würde. Das Bild zeigte sie mit einem roten Mäntelchen. Mein Sohn fand Charlotte in diesem Outfit überaus chic.

Das brachte mich ins Grübeln. Das Mäntelchen von Charlotte war eben ein sehr klassisches, sozusagen ein elegantes. Die Anregungen, die ich über Pinterest und die Nähgemeinschaft erhalte, sind eher bunt – manchmal auch für meinen Geschmack zu bunt -, und ich nenne diesen Stil  à la Pipi Langstrumpf. Dieser Stil macht Selbstgenähtes wirklich reizend und außergewöhnlich.

Nun denn, diesmal wollte ich für die kalten Tage den Geschmack meines Sohnes eher treffen. Ich wälzte Schnittmuster, sah mir das Bild von Charlotte genau an und kreierte einen eigenen Schnitt, den ich wegen des Ausgangspunktes „Charlotte“ nennen werde.

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Wie der Mantel von Charlotte ist das Mäntelchen doppelreihig geknöpft angelegt. Vier Knöpfe in einem exakten Quadrat fand ich chic. Damit der Mantel dennoch unten gut schließt, ist eine weite Überlappung nötig. Das bedingt einen hohen Stoffverbrauch von zweimal der Länge. Auch die Falten verschlingen Stoff, als Upcyclingschnitt ist „Charlotte“ also nicht geeignet. Die vier Falten unten, vorne und hinten zwei, setzen mit einer Naht an der Schulter an. Der Stoffüberschuss muss angesichts des wärmenden und dicken Walkmaterials hinterrücks abgeschnitten werden. Die Faltenanfänge werden mit einer Naht gesichert. Es bleibt innen alles sauber, auch ohne Futterstoff, weil ich Walkstoff verwendete, der nicht versäubert werden muss. Alternativ würde Fleece auch gehen, aber ich habe ja ein Faible für Naturmaterialien. Oben habe ich mädchenhaft einen Bubikragen auf Kragensteg eingearbeitet. Das Mäntelchen hat in den Seitennähten Eingriffstaschen. Hinten habe ich das Mäntelchen etwas länger geschnitten. Ich denke, dass passt gut für die Bewegungsabläufe bei Kindern.

Der Schnitt befindet sich zurzeit auf dem Scanner, bei Inkscape auf dem Rechner, die Anleitung ist noch zu schreiben, und es wird noch etwas dauern, bis er in das Probenähen gehen kann. Danach werde ich ihn vorstellen und anbieten.

Zwischenzeitlich wollte ich die schönen Bilder nicht für mich behalten. Mein Sohn fotografierte und Leni spielte mit. Wie man hier sieht (s.u.), gibt es einen meilenweiten Unterschied zwischen Kleidung auf der Schneiderpuppe fotografiert und der Kleidung am Model. Schön ist, dass so fotografiert ist, dass Leni dennoch nicht im Internet erscheint. Das hielte ich für problematisch.

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Spucktücher werden zu Halstüchern – erste Erfahrungen mit Musselin

Es wird nicht gut sein, wenn du gleich loslegst, Musselin zu nähen. Der Trendstoff, die schönen Bilder und die Angebote verführen dazu, gleich eine Idee zu entwickeln, Stoff zu kaufen und deine Idee umzusetzen. Ich rate nach Ersterfahrung dazu, erst einmal zu lesen und mit vorhandenen Stoffen wie ehemaligen Spucktüchern zu beginnen.

Allgemeines über Musselin, sehr viel Interessantes und eine wundervolle Übersicht bietet sewsimple.

Was das Nähen angeht, informiert farbenmix wieder einmal hervorragend, ausführlich und mit Nähvideo. Die geeigneten Sticharten werden besprochen und es gibt jede Menge Ideen für luftige Mädchenbekleidung.

In Ermanglung eines Obertransportfußes habe ich mich zunächst mit der Overlock versucht. Dabei ist wirklich wichtig, dass der Stoff nicht gebügelt ist, sondern geschrumpft verarbeitet wird. Außerdem muss die Overlock auf Raffen, dabei maximale Stärke, eingestellt sein, anderenfalls schlägt die Naht Wellen. Außerdem habe ich extrem langsam genäht, der Stoff flutscht leicht seitlich weg. Das erste Ergebnis, hellblaues Übungsstück mit dunkelblauer Overlocknaht, stellte mich nicht zufrieden. Die vom Overlockmesser hinterlassene Kante sieht unsauber aus. Deshalb habe ich beim grauen Exemplar die Kante umgeschlagen genäht und so geführt, dass das Overlockmesser die Kante nicht traf, Auf der anderen Seite der Naht habe ich anschließend überschüssiges Material wie an der Kante einer Applikation entlang vorsichtig entfernt. Das Ergebnis ist doch viel sauberer!

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Das hellblaue und das graue Exemplar waren zuvor Babyspucktücher. Da sie für ein Halstuch etwas zu klein waren, habe ich die äußeren Versäuberungsnähte aufgetrennt und so ein paar Zentimeter gewonnen. Man sieht noch die Einstiche der ehemaligen Naht. Ich hoffe, die Löcher schließen sich bei der ersten Wäsche.

Das dunkelblaue Exemplar war groß genug. Hier habe ich jenseits der Säume eine Ziernaht (Wabenstich) in pink gezogen. Gezogen ist aber falsch, beim Nähen habe ich den Stoff gleichmäßig vor dem Füßchen geschoben, damit die Naht nicht wellig wird.

Fazit: Es näht sich gut mit raffenden Overlockstich und es wird funktionieren unter Verwendung eines Oberstoff-Transportfüßchens. Verschiedene Fadenspannungen sollten noch in die Erprobung gehen, ehe ich mich an Kleidung aus Musselin wage.

 

 

 

Jeansjacke – Upcycling Jeans

Beim letzten Besuch gab mir Katrin eine Tüte mit, in der sich drei Herrenjeans zum Upcycling befanden, gute Marken, aber im Schritt verschlissen. Man hätte die Schadstellen flicken können, aber dazu fehlt den meisten Menschen mitten im Leben die Zeit … Die Hosenbeine waren noch wunderbar in Ordnung, auch nicht verbeult, was mich dazu veranlasste, gleich über eine Verwendung nachzudenken.

Jeansstoff ist sehr robust und eignet sich hervorragend zum Upcycling. Unter Pinterest findet man ganze Seiten, die die Möglichkeiten darstellen, was alles entstehen kann. Ich selbst habe schon aus Jeansstoff gezaubert:

Schön ist es, wenn weite Beine von großen Herrenjeans zur Verfügung stehen, dann findet man leichter die passenden Stoffstücke für den Schnitt. Außerdem ist es gut, wenn mehrere Jeans der gleichen Farbgebung vorhanden sind. Die äußere Kappnaht ist m. E. immer zu verwerfen, sie trägt zu mächtig auf. Aber die innere, glatte Beinnaht kann als Teilungsnaht weiter verwendet werden. Im aktuellen Projekt ist sie in der Mitte des Rückens und längs über den Ärmenl wiederzufinden. Insgesamt habe ich zwei Jeans zerschnitten und verwendet.

Als Schnitt habe ich nochmals den Schnitt Bella in Größe 104 eingesetzt, Schnitt von Zipfeljacke Bella verwendet. Er eignet sich, weil die Seiten gerade geschnitten sind. Für eine A-Linie hätten die Hosenbeine nicht gereicht.

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Für das Innenfutter, die Paspeln und den Schriftzug habe ich abgelegte Bettwäsche verwendet. Sie war an manchen Stellen schon etwas dünn, aber ich habe geeignete Stellen herausgeschnitten und verwendet.

Für den Matsch und Sand ist die robuste Übergangsjacke wunderbar geeignet.

 

 

 

 

Flauschjacke – Winterkälte Ende Februar

Der Winter war bis jetzt eher mild. Ich hätte nicht gedacht, dass es noch einmal so kalt wird. Die Ostströmung hat uns noch einmal fest im Griff. Unser Kamin wird den ganzen Tag nachgefüllt. Die im letzten Jahr gefällte Tuja ist fast verschwunden. So ist es schön gemütlich.

Leider habe ich letzte Woche schon einen Zug Gänse gesichtet und ihre Rufe vernommen, derweil sie gen Norden flogen. Das tun sie immer Mitte Februar, und mich freut das normalerweise, weil ich denke, das Frühjahr naht. Aber diesmal haben sich die armen Tiere und ich mich offensichtlich vertan. Die Verfrühten finden hoffentlich am Ankunftsort Vogelfreunde, die ihnen mit Futter aushelfen. Bei der Kälte werden sie reichlich Nahrung verbrennen müssen, um sich warm zu halten.

Die Kälte veranlasste mich, Stoffreste in Fleece zu verarbeiten. Der Schnitt ist aus Ottobre 5/15 (Titelbild) und super leicht zu nähen. Es war ein kurzes Nachmittagsprojekt. Die Jacke ist hinten etwas länger geschnitten und insgesamt glockig. Knöpfe sind eigentlich nicht vorgesehen, aber ich finde die Jacke praktischer mit Knöpfen. Für das Schalstück musste ich einen passenden Stoff kombinieren, der gemusterte reichte nicht mehr. Das beige Schalstück hatte den Vorteil, dass die Vorderkante sich von selbst wellte, deshalb so belassen werden konnte und nicht versäubert werden musste.

Leni, die ich morgen besuche, wird sich einmummeln können, zumal sie wegen Erkältung das Haus hütet.

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Schnitt von Zipfeljacke Bella verwendet

Aus dem Projekt Das Besondere gibt es nur, wenn du selbst nähst! war noch Stoff übrig. Ein passender Innenstoff fand sich im Fundus. Für ein Mäntelchen reichte der Rest jedoch nicht, allenfalls für eine Jacke oder für eine warme Weste. So habe ich mich auf die Suche nach einen kostenfreien Schnitt gemacht und wurde bei Rabaukennaht fündig. Für die große Zipfelkapuze war dann leider zu wenig Stoff vorhanden, aber man kann ja verändern: So ist ein Stehkragen entstanden, denn die Kinder haben ja schließlich Halssocken und Mützen. Für ein bisschen mehr Pepp habe ich die Taschenvariante des vorherigen Mäntelchens übernommen und für eine lieblichere Anmutung der Tasche eine gehäkelte Litze aufgenäht.

Clara ist nun Testerin für den Schnitt. Wenn ich eine positive Rückmeldung erhalte, werde ich den Schnitt zu den häufig verwendeten legen. Er hat noch den entscheidenden Vorteil, dass die Passe in einem anderen Stoff gearbeitet werden kann. Das ist immer gut für Upcycling „sew to new“. Dass der Rücken hinten länger geschnitten ist, wird sich wahrscheinlich als überaus praktisch erweisen.

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Das Besondere gibt es nur, wenn du selbst nähst!

Wenn man schon nicht von der Stange kauft, sollte das, was man mit Liebe näht, immer etwas Besonderes ergeben, was man eben auch nicht kaufen kann. Sei es, dass der Stoff besonders schön ist, sei es, dass die Zusammenstellung der Materialien außergewöhnlich ist, sei es, dass man eine besondere Idee verfolgt, sei es, dass man an bestimmten Materialien oder Farben hängt, sei es, dass der Schnitt ins Auge fällt usw..

Mir ist etwas ins Auge gefallen und zwar tüchtig, dass ich gar nicht anders konnte, als es zu nähen. Schnabelina stellt einen Schnitt samt Anleitung für ein Rundpassemäntelchen ins Netz. Die Nähbeispiele haben mich ins Schwärmen gebracht, ich war richtig unruhig, also ran an das Projekt! Die Anleitung erweist sich als super gut, insbesondere da, wo sie über das Einsetzen des Reißverschlusses schreibt. Ebenso ist das Einsetzen der Paspel nicht ohne, die Anleitung hilft. Also ganz herzlichen Dank an „Schnabelina“.

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Der Oberstoff ist Polarfleece, der Innenstoff Baumwolljersey. Nachdem ich nun den Schnitt erprobt habe, und eigentlich mag ich nur Naturstoffe, werde ich diesen tollen Schnitt beim nächsten Mal mit Walk umsetzen. Beim ersten Versuch war ich noch vorsichtig, weil Walk 5 – 10 mal teurer ist als Fleece. Leni wächst ja, eine nächste Gelegenheit zum Nähen eines größeren Mäntelchens wird sich finden. Außerdem hat die größere Cousine vielleicht Interesse.

Den Schnitt empfehle ich ausdrücklich zum Nachnähen. Eine tolle Sache jenseits des Üblichen!

 

Mütze und Halssocke – warm und weihnachtlich

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Wie schnell sind Mütze und Halssocke genäht! Dann las ich noch, dass Kinder von 3-6 Jahren sich im Kopfumfang nicht verändern, sie haben durchschnittlich Größe 50, d.h. die Mützen passen auch noch nächstes Jahr zu Weihnachten.

Bei meinen Stoffresten fand sich Weihnachtliches, Glitzerstern und Glitzerbambi. Die Stoffrestchen reichten noch für ein Mützchen und eine passende Halssocke. Die grauen Teile sind nicht abgefüttert, weil sie innen fellig sind. So habe ich mit Bündchenstoff den Rand versäubert. Die dunkleren Exemplare sind innen vollständig mit Jersey gefüttert, es handelte sich um einen Rest Sweatstoff.

Den Schnitt habe ich aus Ottobe kids fashion 6/17 entnommen. Ich kann aber auch kostenfreie Schnitte aus dem Netz empfehlen:

  • Mütze mit Schirm: http://www.lila-wie-liebe.de/supermuezz-kindermuetze-naehen/
  • stark zipfelige Mütze: http://www.frau-mathilda.de/shop/produkt/ebook-frau-mathildas-hampelmuetze/
  • Standardschnitt: https://www.purlsoho.com/create/2016/02/22/wool-cotton-sewn-ear-flap-hat/

Die Projekte sind für Nähanfänger unbedingt geeignet. Man sieht so schnell, dass die Stoffstückchen etwas Schönes ergeben. Es macht einfach Lust und Freude!

 

Plädoyer für Walkstoff – Winteroverall

Der Winter naht, jedenfalls nähplanerisch sollte man sich schon auf die kältere Jahreszeit vorbereiten.

Ich plädiere an dieser Stelle für Wolle. Wolle ist eine absolute Superfaser, das wissen – leider ist es ihnen nicht bewusst – Schafe und Ziegen, dem Schäfer mit seinem Walkumhang ist es bei Sauwetter sehr bewusst. Die Faser ist isolierend durch Mikrolufträume und sie ist gleichzeitig regulierend, was das Wasser und die Feuchtigkeit angeht. Schmutzabweisend verhält sie sich ebenso, und sie ist elastisch. Wenn man allerdings Wollfäden verstrickt, bleiben Löcher, durch die der Wind ziehen kann. Walk hingegen hat verfilzte Fasern und wird für den Wind undurchlässig. Man kommt dem natürlichen Schaffell so schon recht nahe.

Nähtechnisch ist Walk super, weil es nicht franst. Alle Versäuberungsarbeiten entfallen. Man muss auch nicht füttern, das habe ich nur aus modischen Gründen getan. Gegenüber Softshell bleiben mit den Nadelstichen dank der Elastizität von Walk keine Löcher, Auftrennen kann man also, falls mal etwas schief läuft beim Nähen.

So nähte ich dieses Jahr schon den dritten Walkoverall für die Enkelin. Walk hält wirklich warm, der Overall dafür, dass alle Körperteile verpackt sind, auch beim Bücken und Spielen. Leni hat den letzten Winter immer noch Mittagsschlaf draußen im Kinderwagen gehalten, warm verpackt u. A. dank Walkoverall.  Und die Frischluft unter Bäumen hat für eine gute Immunabwehr gesorgt. Dieses Jahr wird sie auf den Wegen zwischen Wohnung und Kindergarten gut verpackt sein, wenn Wind und Wetter ihr auf dem Fahrradsitz nicht so viel werden anhaben können.

diesjähriges Projekt, gefüttert mit Jersey, Einhornmotiv:

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Detail Zipperanhänger aus Perlen und Filz:

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Der Winteroverall aus dem letzten Jahr mit Häkelmäusen als Zipperanhänger:

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Der Schnitt stammt aus Ottobre, kids fashon 4/15. Das Heft hatte ich mir extra bestellt, Altexemplare kann man online ordern. Der Schnitt hat sich als super bequem und praktikabel erwiesen.

Für hochwertige Walkstoffe kann ich ein Spezialgeschäft empfehlen. Für einen weiteren Overall für die zweite Enkelin habe ich dort aktuell die Farbkarte bestellt.

erste Bewährungsprobe bei Herbstwetter:

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Softshelljacke – soll es doch ruhig regnen!

Die Sommer sind wechselhaft, manchmal platscht es heftig. Da ist es gut, eine leichte, dennoch dichte Jacke zu haben, beispielsweise auf dem Weg in den Kindergarten per Fahrrad.

Oma hat sich informiert, beispielsweise kann man es hier tun.

Softshell zu nähen, ist nichts für Anfänger, denn Nähte hinterlassen Löcher im Material, d.h. man kann nichts auftrennen, es muss alles gleich sitzen. So ist es gut, dass ich erst jetzt zu diesem Material komme.

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Den Grundschnitt habe ich aus Ottobre kidsfashon 3/2017. Statt mit Knöfpfen zu schließen, habe ich einen Reißverschluss mit dahinter liegender Blende eingearbeitet. Außerdem habe ich die Jacke hinten länger gelassen, im Rücken verstellbar gerafft und Taschen aufgesetzt, statt Eingriffsblenden zu innenliegenden Taschen zu arbeiten. Letzteres schien mir angesichts des doch sperrigen Softshells leichter realisierbar. Ebenso fand ich es aus dem gleich Grund leichter, die Kanten mit Schrägband zu versäubern, statt Blenden gegenzunähen Die Ärmel habe ich mit verdeckten Bündchen abgeschlossen, dann pfeift auch nicht der Wind von vorne in die Ärmel – wie gesagt, ich dachte an den Vater, der Leni mit dem Fahrrad zum Kindergarten bringt und der auch bei Sauwetter die Straßenbahn meidet.