Laufrädchen jetzt mit Lenkstangentasche

Leni ist schon fit mit dem Laufrädchen. Damit nicht Muttern alles bei den Ausflügen schleppen muss, bekommt Leni eine Lenkstangentasche.

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Der Schnitt stammt aus „Kindertaschen nähen“, ISBN 978-3-86355-501-6 – Ausleihe aus der Stadtbücherei Köln. Statt mit Klettband habe ich allerdings, anders als in der Anleitung vorgegeben, die Henkel mit Snaps versehen. Außerden habe ich eine herzförmige Außentasche aufgenäht.

Der Stoff ist zumindest außen abwaschbar und regenfest, da es sich um ein Restchen aus dem Projekt Softshelljacke – soll es doch ruhig regnen! handelt. Die Tasche ist dick mit Volumenvlies gefüttert, das hat sicher auch noch Vorteile, sollte einmal unvorsichtig geradelt werden.

Jetzt muss ich nur noch beraten werden, womit die Tasche als Präsentchen zu füllen wäre. Was wird üblicherweise zu Fahrradausflügen eingepackt? Dinkelkekse? Oma und Leni wären Gummibärchen sicher lieber?!

 

Im Nu Babyoutfit aus T-Shirts

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Es handelt sich um Standardschnitte für Shirt und Leggins, die es zu genüge im Netz gibt, auch kostenfrei.

Die Leggins ist aus Ärmeln eines festeren, robusten T-Shirt geschneidert (krabbelgerecht), siehe Der Klassiker: Kinderleggins aus Ärmeln, das Shirt aus einem ärmellosen Shirt – feinste mercerisierte Baumwolle mit angenehmen Trageeigenschaften. Dabei wurde der Saum des T-Shirts erhalten. Für die Applikation reichte ein Stoffrestchen in pink noch so gerade eben. Auch noch gerade so eben reichte das Streifenshirt für die Bündchen der Leggins, allerdings nur in Laufrichtung Streifen längs.

Zu Cillys blauen Augen wird das Outfit hübsch aussehen, so denke ich.

Das ist doch nur ein halben Meter!

Der Bärchenstoff kam im vorherigen Projekt schon zum Einsatz, Cilly krabbelt mit Bärchen.

Nun habe ich ihn weiter zu Höschen und Sabberlatz verwendet, ein passender Stoffrest für die Bündchen und die Latzrückseite fand sich noch, siehe Nähmalen – tolle neue Nähwelten.

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Der halbe Meter ist für Babies also viel. Er gab zwei Hosen, ein halbes T-Shirt und einen Latz her. Jetzt liegen noch Restchen für Käntchen, Applikationen oder Ähnliches in anderen Projekten bereit.

Cilly krabbelt mit Bärchen

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Der schöne Bärchenstoff wird Cilly nun beim Krabbeln begleiten. Die Pumphose ist genäht wie Höschen für den Pamperspopo oder wie die Hose bei Pandamädchen . Höschen mit diesen Schnitten sind einfach nur bequem und luftig, jetzt nur eben größer für das neunmonatige Mädchen.

Da bei einem halben Meter Stoff ein Restchen in der Senkrechten bleibt, habe ich ein Shirt mit entsprechender Passe dazu genäht. Ein kombinierbarer steingrauer Stoffrest fand sich noch in meinem Fundus. Der Grundschnitt ist aus Ottobre Kinder 3/15.

 

Täschchen, Täschchen

In den Nähblogs sehe ich so oft, dass Behältnisse aller Art genäht werden. Da ich für die nächste Reise noch eine kleine Kulturtasche benötige, habe ich eine Anleitung aus vier Stücken gefunden und ich verweise zudem auf meinen Beitrag zu Utensilo, damit alle Größen und Formen möglich werden: https://sewtonew.blog/2017/11/22/schnitt-fuer-utensilo-selbst-herstellen/.

Zudem lag bei geschenkten Stoffresten ein Muster, das für Kinder wahrlich ungeeignet ist, aber Oma liebt Erdfarben und Florales.

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Da ich Reißverschlüsse abgelegter Hosen austrenne und verwahre, fand sich ein passender Verschluss. Den Stoff musste ich nicht mit Bügeleinlage verstärken, da er selbst recht fest ist.

Die Anleitung erwies sich als überaus brauchbar und das Projekt ging leicht von der Hand.

Aus diesem Grund machte ich gleich weiter und erprobte eine weitere Anleitung aus zwei Teilen Stoff bei Funkelfaden.

So entstand für Petra, die petrol mag, aus Stoffresten ein weiteres Täschchen, das ich mit Füllvlies aufpolsterte. Katrin kann sich sicher erinnern, welchen Ursprung der braune Stoffrest hat. Was alles zu neuen Ehren kommt, ist wirklich lustig! Kosmetika oder eine Windel etc. für Cilly passen hinein.

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Gut in Übung fertigte ich dann noch ein ungefüttertes Täschchen aus Softshell für Leni oder Katrin. Die Stoffquelle findet sich unter Softshelljacke – soll es doch ruhig regnen!

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Die Erkenntnisse, die ich heute beim Nähen gewann, lassen sich sicher auf andere Behältnisgrößen und -varianten übertragen – und es ging leicht. Liebe Schwiegertöchter, bitte also Wünsche anmelden! Stoffreste sind genug vorhanden.

Und dann fand ich noch einen Rechner für Beutel jedweder Größe mit Reißverschluss, unbedingt empfehlenswert: https://sarkirsten.com/pouch-pattern-calculator. Den werde ich demnächst einmal verwenden!

Wenn die Mutter mit der Tochter

demnächst im sommerlichen Garten gemeinsam und von Oma gemeinsam benäht auftaucht, ist Oma nicht nur stolz auf Garten und Nähen, sondern der Partnerlook signalisiert, wie stolz Mutter auf das Töchterchen ist – und das kann sie auch wahrlich sein.

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Die Idee zum Partnerlook tauchte im Gespräch am Rande auf und inspirierte mich. Auf der Suche nach Schnitten wurde ich bei Topas von Farbenmix fündig – kostenfrei nach Anmeldung. Ich erhielt 1A Anleitung und Beratung.

Es handelt sich um ein Upcycling-Projekt. Entstanden sind die Kleidungsstücke aus Omas Midi-Kleid mit Bahnen, das wegen der Farbe für Oma ein Fehlkauf war. Gedecktere Farben machen Oma schlanker. Also hing das Kleid beinahe ungetragen im Schrank. Die Bahnennähweise machte erforderlich, dass gestückelt werden musste. So haben die Teile nicht nur zwei Seitennähte, sondern insgesamt 5 bzw. 6 Längsnähte, seitlich bzw. mittig. Da die ausgesprochen leichte Viskose kaum Dehnung hat und Topas für  Jersey vorgesehen ist, habe ich beim Kinderkleidchen einen Schulterverschluss am Halsring gearbeitet. Dann kommt Leni auch ohne Dehnung in das Kleidchen. Außerdem habe ich den Halsring doppelt gearbeitet – außen rosa Feincord, innen Kleiderstoff – und wie bei Manschetten verdeckt genäht. Das untere Ärmelloch sowie den Saum habe ich mit einer schönen Litze abgeschlossen.

Impressionen aus meinem Garten, in dem das Foto entstand:

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Das Sitzhäuschen hat Martin mir nach einem Foto aus Landlust – gefunden bei Pinterest – noch sehr viel schöner als in der Fotovorlage gezimmert.

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Wie man sieht, sind Wildnis, Bauerngarten und mixed border des cottage garden meine Inspirationsquellen. Alle Stauden sind selbstgezogen und ich lerne jährlich dazu – an der Nähmaschine übrigens sicher wöchentlich. Blütenpracht im Bergischen zu erreichen, ist eine echte Herausforderung, das trockene Frühjahr hat mir auf unserem Lehmgrund geholfen.

Lecker! Waldfruchteis!

Die Idee zu dieser Applikation ist schon alt. Ich sah einmal ein Sommerkissen in einem Schaufenster beim sommerlichen Bummeln in Ahrweiler mit einem Eis als Applikation, und dachte: „Oh wie schön!“ Ich fotografierte das Kissen sogar, jetzt fand ich entsprechende Anregungen auch unter Pinterest.

Oma und Leni sind verschnuppt, deshalb passt die Applikation, und es ist Sommer.

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Woraus ist das Kleidchen entstanden?

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Es war Katrins Tunika, die am Ärmel Löchlein hatte. Wie man sieht, habe ich den Stoff und das obere Stickband verwendet. Das untere Stickband ist für ein Kinderkleid zu mächtig. Es wird sich eine andere Verwendung später finden. Ansonsten tauchen für die Applikation Stoffreste auf: Gregors Hemd für das Hörnchen, T-Shirt, Shorts und Haarband von Katrin für die Eiskugeln. Aus einem reichen Fundus findet sich immer etwas Passendes.

Wenn es wieder warm wird, Leni, gibt es richtiges Eis mit Oma und Opa, versprochen.

Kleid wird zu Rock und Top

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Hannas Kleid kam in meine Nähstube, völlig ohne Schäden, feinster Baumwollstoff, aber wahrscheinlich abgelegt wegen der Größe 34.

Der Rockteil springt einen förmlich an, daraus wieder einen Rock zu fertigen. Ich habe ihn samt Futter abgeschnitten (gelbe Linie), Futter und Oberstoff für den Rockbund gegeneinandergenäht, eine Paspel aus farblich passendem Stoff zwischengefasst und einen Gummitunnel gearbeitet. Auf Claras Taillenweite gerafft war der Rock dann fertig.

Ein weiterer Schnitt (obere gelbe Linie) gab das Unterteil eines Tops her. Der Brustteil des Kleids ist für ein Kind ungeeignet und wurde verworfen, allerdings nicht, ohne zuvor die Schrägbänder der Träger zu sichern.

Eine Hose von Katrin erwies sich als farblich genau passend zu den Farben des Kleids.

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Sie hatte allerdings das Schicksal heller Hosen erlitten. Nur noch kleine Stücke waren verwendbar. Der ganze untere Teil war voller schwarzer Sprenkel entweder vom Kunstunterricht oder von der Fahrradkette. Auch oben herum so manche unschöne Stelle. Aber für eine Passe und eine Paspel reichte es noch. Und nicht zu vergessen: Die Schrägbänder, ehemals Träger, wurden als Saumfasser verwendet.

Das Gesamtergebnis:

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Clara als ausgesprochen schlankes Mädchen kann die geraffte Weite gut vertragen. Ich bin gespannt, wie sie darin aussieht.

 

Sommerbluse wird zum Kleidchen – easy Upcycling

Die Ausgangslage:

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Eine ganz leichte Sommerbluse – transparent, sehr dehnbar, offenbar keine Baumwolle, dennoch sehr luftig, schmal geschnitten – wurde mir zu Upcycling gegeben. Ich habe länger darüber nachgedacht, was entstehen könnte, und kam zu der Lösung, man behalte das Leitthema bei. Die Bluse ist nämlich am Schalkragen gesmokt, mittig und seitlich, sowie mit kleinen Knöpfchen geschlossen.

Detailaufnahme:

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Dann kann man auch noch weiter raffen. So wurde die seitliche Smokraffung in die Schulternähte hinein verlängert. Damit passt das Oberteil auf Kinderschultern, gelbe Linie. Eine weitere Raffung unterhalb der Ärmel passt die Bluse an Kinderbrustmaße an, wieder gelbe Linie. Das Oberteil ist damit luftig, obwohl nicht aus Baumwolle.

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Die Ärmel sind dann noch zu weit und zu groß. Also wurde die Bluse entlang der eingezeichneten roten Linie abgeschnitten und neu genäht. Unten der Saum wurde noch gekürzt. Entlang der Smoklinie habe ich einige Pailletten in Silber aufgenäht (Mädchenherzen mögen das).

Das Ergebnis: Clara hat ein neues Sommerkleidchen

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Ich denke, das Verfahren ist nur für leichte, dehnbare, raffbare Stöffchen geeignet. Ansonsten aber wirklich easy.

Body und Leggins – jetzt wird gekrabbelt

Von Stoffgeschäften in meiner Umgebung bin ich enttäuscht. Der Onlinekauf ist so eine Sache. Ich möchte eigentlich einen Stoff zuvor genau befühlen und besehen, auch beriechen, um evtl. übermässige Appretur – kommt bei minderer Qualität vor – feststellen zu können.

Aufgrund meiner Besuche bei meiner Mutter bin ich auf kleine Stoffträume gestoßen, in einem unscheinbaren aber netten Örtchen nahe Neuss. Man ist auf Kinderstoffe spezialisiert, ich werde dort immer fündig und kaufe auf Vorrat für kommende Nähprojekte.

Dieses Stöffchen – so vermutete ich – wird Cilly und ihrer Mutter rein farblich schon gefallen.

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So sind Body und Leggins entstanden, gut kombinierbar auch mit weiß oder grau. Zur Verschönerung habe ich den Body hell abgefasst und die Leggins unten mit Raffung und Schleifchen versehen. Cilly geht zwar noch nicht in den Wald und weiß noch nicht, was Füchse sind, aber sie robbt und hebt schon den Popo. Bald geht es ab die Post krabbelnd durch die Wohnung. Der gute Jersey wird das alles mitmachen.