Lecker! Waldfruchteis!

Die Idee zu dieser Applikation ist schon alt. Ich sah einmal ein Sommerkissen in einem Schaufenster beim sommerlichen Bummeln in Ahrweiler mit einem Eis als Applikation, und dachte: „Oh wie schön!“ Ich fotografierte das Kissen sogar, jetzt fand ich entsprechende Anregungen auch unter Pinterest.

Oma und Leni sind verschnuppt, deshalb passt die Applikation, und es ist Sommer.

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Woraus ist das Kleidchen entstanden?

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Es war Katrins Tunika, die am Ärmel Löchlein hatte. Wie man sieht, habe ich den Stoff und das obere Stickband verwendet. Das untere Stickband ist für ein Kinderkleid zu mächtig. Es wird sich eine andere Verwendung später finden. Ansonsten tauchen für die Applikation Stoffreste auf: Gregors Hemd für das Hörnchen, T-Shirt, Shorts und Haarband von Katrin für die Eiskugeln. Aus einem reichen Fundus findet sich immer etwas Passendes.

Wenn es wieder warm wird, Leni, gibt es richtiges Eis mit Oma und Opa, versprochen.

Oma geht fein in den Garten

Diesmal habe ich für mich selbst genäht, die Enkel sind noch zu klein für Gärtnerisches, vielleicht mögen sie es später auch nicht. Ich mag es sehr! Mein Sommerhobby ist ausufernd, so dass ich sogar Pflanzenanzuchten anbieten kann. Aber dazu später.

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Die Gartenhandschuhe haben eine robuste Innenseite aus Jeansstoff – Upcycling von Jeans. Die Außenseite sorgt fürs Feine einschließlich eines Schleifchens. Da die Handschuhe vollständig aus Baumwolle gefertigt sind, schwitzt man nicht und die Handschuhe sind waschbar. Für allzu Nasses sind sie allerdings nicht geeignet, ebenso nicht für den Rosenschnitt. Für Letzteres habe ich noch welche aus Leder mit Stulpen. Vielleicht traue ich mich demnächst daran, auch Lederhandschuhe zu nähen. Jedenfalls habe ich den Schnitt aus „Handschuhe nähen, Feines aus Leder, Fleece und Spitze“, ISBN 978-3-8410-6298-7, entnommen. Handschuhe mit Zwischenfingerstücken zu nähen, ist nichts für Nähanfänger, es gestaltet sich schon etwas schwierig. Einiges ging zunächst daneben. Beispielsweise musste ich mir überlegen, wie ich mit ausfransendem Material zurecht komme. So habe ich für die Nähte einen kleinen, engen Zickzackstich verwendet. Inzwischen habe ich den Schnitt zudem vereinfacht und werde ihn bei Gelegenheit ins Netz stellen.

Neu: Ich habe gerade eine noch einfachere Anleitung im Netz gefunden. Allerdings sind die Handschuhe dann aus einem Stück gefertigt, also Ober- und Unterseite gleicher Stoff. Sieh einmal hier: Fingerhandschuhe

Zunächst einmal bin ich mit meinen Pflänzchen (Blumen des Bauerngartens, englische Wicken und Stauden) bei Jrön & Jedön und biete eben auch Gartenhandschuhe in allerlei Varianten auf dem Markt an. Für das Wetter ist Grandioses vorausgesagt. Ich freue mich.

weiteres Nähbeispiel:

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Impression aus meinem Garten mit dem neuen Sitzhäuschen:

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Bubikragen! – feinstes Sonntagskleidchen

Ich hatte Lust auf einen Bubikragen und fand eine schöne Anleitung, wie man den Kragen vom vorhandenen Schnitt passend abnehmen kann, hamburger liebe erklärt super. Es wird dort richtig kommentiert, dass Ansehen und Wirkung des Bubikragens sich von lieb zu sexy im Laufe der Zeit gewandelt haben. Eine Sammlung von Bubikrägelchen hat „hamburger liebe“ auf Pinterest zusammengestellt.

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Stoffgrundlage war wieder ein abgelegtes Herrenhemd, siehe auch Upcycling: Kragen von Herrenhemd nicht wegschneiden! und Herrenhemd wird zur Mädchenbluse, weiteres Upcycling sowie Herrenhemd wird zur Mädchenbluse – Tipps zum Upcycling. Der Stoff ist ausgesprochen fein. Wahrscheinlich ist das Hemd zu Upcycling gewandert, weil jemand das Bügeln leid war. Dazu fand sich ein Stoffrest aus dem schönen Konvolut von Christl, der farblich und stilmäßig so passte, dass ein feines Kleidchen entstehen konnte. Der Stoffrest reichte aber nur für die vordere Passe, den Kragen und den Beleg sowie für die äußeren Manschetten.

Das Hemd ist diesmal so genutzt, dass die Knopfleiste in der rückwärtigen Passe erscheint. Dabei wurde der obere Teil der Knopfleiste aufgetrennt, um Kragen und Beleg aufnehmen zu können. Das bedingt, dass nicht im Bereich eines Knopfs gearbeitet werden kann. Um aber anschließend das Kleid bis oben hin schließen zu können, muss ein weiterer Verschluss her, Druckknopf, Haken oder aber wie hier ein weiterer Knopf und ein weiteres Knopfloch. Das führt dazu, dass der Abstand der Knöpfe nicht gleich ist. Stört das? Ich finde nicht.

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Da die Taufe von Cilly ansteht, kann Leni jedenfalls fein gemacht werden.

Upcycling: Kragen von Herrenhemd nicht wegschneiden!

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Der Kragen an einem Herrenhemd passt in der Größe nicht für Kinderkleidung. Es gibt Ideen, wie man das Hemd samt Kragen weiterverarbeitet, z. B.: Schürze aus Herrenhemd, siehe Pinterest. Zur Verwendung bei Kinderkleidung wird der Kragen meist verworfen: Kleidchen aus Herrenhemd, siehe Pinterest. Das liegt auch daran, dass der Kragen durch Schmutz und Reibung arg mitgenommen ist. Aber: Das obere Stück, das außen oberhalb des Umschlags liegt, ist meist tiptop. Warum also nicht weiterverwenden?

Ich habe den guten Teil oberhalb des Knicks abgeschnitten, den Kragen in der Mitte halbiert, auf die passende Länge von der Mitte her verkürzt und nach Lösen eines Teils der Steppung rechts auf rechts wieder zusammengenäht. Die Steppnaht habe ich dann wieder ergänzt. Nun kann der Kragen in den Kragensteg aufgenommen werden. Der Kragensteg muss allerdings neu gefertigt werden, weil der Kragensteg das am meisten abgenutzte Stück eines Herrenhemds ist, also ab in die Tonne.

Da dieses Hemd von Opa Dieter einen Riss im unteren Ärmel hatte, konnte der Ärmelschlitz nicht wiederverwendet werden, der Ärmel reichte aber im oberen Teil noch für einen Kinderärmel. Ansonsten bin ich verfahren wie bei Herrenhemd wird zum JungenhemdHerrenhemd wird zur Mädchenbluse, weiteres Upcycling oder Herrenhemd wird zur Mädchenbluse – Tipps zum Upcycling.

Da das Hemd für Cosi gedacht ist, habe ich auf dem oberen Rücken eine Feuerwehr appliziert. Die andersfarbig passenden Stoffreste finden sich dann noch am Kragensteg und am Ärmelschlitz.

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Der erste Brei – neue Genusswelten

Cilly bekommt bald den ersten Brei. Das wird zwar Geklacker, aber für Cilly wird es ein Fest sein. Lätzchen dürfen dabei nicht fehlen.kuchenlatzw

Cupcakes wird es erst später geben, aber der Brei ist sicher zunächst genauso lecker, und es ist eben ein Fest.

Bei weiterer „Sauerei“ mit Löffelübungen hilft der „Wauwau“ vielleicht beim Schlecken des Verspuckten.

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tippy toes – Oma lernt dazu

Zunächst wusste ich gar nicht, was das ist – tippy toes. Per Internet habe ich mir dann einen Überblick verschafft und auch ein Schnittmuster samt Anleitung gefunden: Schnittmuster/ Anleitung.

Das Projekt ist aus meiner Sicht nicht für Nähanfänger geeignet und verlangt erhebliche Fingerfertigkeit angesichts der Minidimensionen. Aber nach einer ersten Übung für die Tonne ist es geschafft, so denke ich.

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Die tippy toes passen zum Strampler aus Nähmalen – tolle neue Nähwelten. Da sie zum Wenden gearbeitet sind, passen sie ebenso zu Höschen für den Pamperspopo.

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Tippy toes sind eine wunderbare Möglichkeit, Stoffreste zu verwerten. Katrin gab mir einen Sommershort, um wenigstens die Knöpfe abzuschneiden und zu verwahren. Glatte Stoffteile, ohne dass man auftrennt, waren so gut wie nicht vorhanden, allenfalls Applikationsstücke waren vorstellbar. Aber für die Söhlchen reichte es noch, sie sind innen wie außen aus dem Short geschnittten, echtes sew to new.

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Miau – Miezenkleidchen

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Unter Pinterest sammle ich gute Ideen für Applikationen. Die Miezen hatte ich schon lange in der Nase. Nun war das Wetter heute so scheußlich, dass ich mich mit den Miezen amüsierte und darüber hinweg tröstete, dass selbst im Gewächshaus die Gartenarbeiten noch warten müssen. Zudem war aus dem Projekt Kleid für kleine Kölnerin noch das Oberteil des engen Unterziehrollis übrig. Ich ergänzte mit Stoffresten für die Miezen und mit neuem grauen Pünktchenstoff. Das Oberteil beließ ich vollständig so, wie es aus dem vorhergehenden Projekt übrig war. Damit das Kleidchen für Clara passend wird, raffte ich beim Ansetzen des Rockteils und zog ein Gummiband unter, ebenso wurden die Ärmel mit den Bündchen enger gezogen. Die Miezengesichter waren eine erneute Übung im Nähmalen – tolle neue Nähwelten.