Farben für Kinderkleidung

Beim Upcycling von Kleidung Erwachsener zu Kinderkleidung taucht regelmäßig ein Problem auf. Die Farben der abgelegten Sachen sind gedeckt und Uni dominiert. Hanna, von der ich zahlreiche Kleidungsstücke bekomme und deren Stücke immer noch top sind, ist dunkelhaarig. Entsprechend ist ihre Kleidung schwarz, braun in allen Varianten, gelb, beige, grün, weiß und dunkelblau.

Meine Enkelkinder sind alle blond. Als Farben bei Leni haben sich herauskristallisiert: grau, weiß, rosa bis pink in allen Schattierungen, manchmal rot, lila, weil das offenbar die Lieblingsfarbe der großen Cousine ist, und blau sowie mint.

Was soll ich da also mit brauner und schwarzer Kleidung anfangen?

Zur Farbe Schwarz habe ich schon ein paar Überlegungen angestellt:

Kribbel, Krabbel – Marienkäfer verlassen ihr Winterquartier
Miau – Miezenkleidchen
Vampirkostüm als Upcyclingprojekt
Kleid für kleine Kölnerin
Aufs Schwarze getroffen
Shirt mit Ampelmännchen und Ampelfräuchen

Nun habe ich über die Farbe Braun nachgedacht. Es fallen mir da gleich die Farben Gelb und Orange zum Kombinieren ein. Es gibt Applikationen, die dazu passen könnten, so z. B. ein Löwe oder eine Giraffe. Bei Pinterest habe ich entsprechende Applikationsvorlagen gesammelt. Noch einmal über die Idee geschlafen, war sie mir das dann aber doch zu kindlich und jungenhaft.

Ich wollte zurückhaltendere Kleidungsstücke nähen und habe mich für eine witzige und schöne Applikation entschieden, die man Leni aber erklären muss. Andererseits habe ich das Braun mit Farben kombiniert, die bei Leni schon auftauchen. Für mich überraschend passt ein zartes Rosa prima zu Braun, ebenso ein Blaugrün. Und so sehen die Ergebnisse aus:

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Shirt mit Ampelmännchen und Ampelfräuchen

Mein lieber Enkel Curd hat einen nicht unproblematischen, allerdings kurzen Schulweg. Es geht Gott sei Dank an einer Seite der sehr befahrenen Straße entlang, einmal muss eine Nebenstraße überquert werden. Der Überweg ist mit Ampel geregelt. Im Kindergarten hat Curd schon einen sog. Fußgänger-Führerschein gemacht. Außerdem gehen mehrere Kinder im Trupp. Dennoch sind Opa und Oma manchmal in Sorge.

Mir fiel dazu etwas ein.

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Es lagen schon länger abgelegte Poloshirts in meinem Fundus. Warum sie abgelegt wurden, ist mir schleierhaft, denn es handelt sich um Markenshirts ohne jeden Makel. Die klaren Farben trugen mit dazu bei, dass mir die Idee kam.

Ausgangslage:

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Es handelt sich wiederum um ein vollständiges Upcyclingprojekt. Was habe ich erhalten und mir Arbeit erspart?

Ich habe so geschnitten, dass die obere Knopfleiste Wiederverwendung findet. Selbst den Polokragen habe ich verkürzt wieder angenäht. Dazu hatte ich schon einmal eine Beschreibung geliefert, Polohemd wird zum Polokleidchen. Beim Schneiden habe ich den Grundschnitt so angelegt, dass der untere Saum des Poloshirts übernommen werden konnte. Die Ärmel sind jeweils aus dem Rücken der farbigen Poloshirts entstanden. Hier habe ich unten ein sog. falsches Bündchen gearbeitet. Das war schon einfach und exakt gleichfarbiges Bündchenmaterial wäre wohl kaum zu finden.

Die Applikationsvorlage stelle ich euch per pdf-Datei zur Verfügung:

Ampelmann

Ampelfrau

Mein Mann meinte, das Shirt wäre für Curd etwas kindlich. Ich hoffe, dem ist nicht so, und meine, es könnte dazu beitragen, dass Curd an der Ampel immer gut aufpasst.

Babytunika – Schwestern im Partnerlook

Lotta kann sich zwar noch nicht drehen, passend zum Drehkleid – Feines Drehkleid zu Weihnachten– habe ich aber zumindest Weite und Stoff für das Schwesterchen gleichermaßen gewählt und für Lotta eine weite Babytunika genäht. Ich habe einen Schnitt aus Ottobre kids fashion 6/15 verwendet. Diesen habe ich allerdings verändert. Statt einer Knopfleiste im Rücken, die ich für ein Baby als zu unbequem erachtete, habe ich eine Schließung per Kamsnap an beiden Schultern vorgenommen und hierzu wiederum Stoffstreifen des defekten Babyshirts verwendet, das sich als Upcycling an Lenis Kragen ebenso wiederfindet.

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Den Schnitt hatte ich bisher noch nicht ausprobiert und kann ihn nach meinem ersten Projekt damit nur empfehlen. Wenn man einige Hefte mit Ottobeschnitten besitzt, kommt man in der Regel für die meisten Nähideen klar. Nach einiger Näherfahrung lassen sich viele der guten Grundschnitte abwandeln, so dass der Kreativität trotz der begrenzenden Stoffstücke aus dem Upcyclingfundus dennoch keine Grenzen gesetzt sind.

Enkelkinder wie die Orgelpfeifen

Wie haben ein großes Glück, nämlich prächtige Enkelkinder aus 2012, 2014, 2016 und 2018, im Zweijahrestakt geboren, sozusagen wie die Orgelpfeifen, und mit den Namen, Lotta, Cilly, Leni und Curd, von klein nach groß. Entsprechend fällt deren Kleidung aus. Dazu kam mir eine Winteridee, angeregt über Pinterest.

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Diese einfache Applikation habe ich auf schöne Longshirts in Ökotexqualität aufgenäht, die man ja immer gebrauchen kann. Der Aufwand, die Longshirts zu nähen, wäre viel zu groß gewesen, deshalb habe ich sie in den passenden Größen bestellt. Dann hat ein winterliches Refashion stattgefunden, und ich hoffe darauf, alle vier Sprößlinge gleich gekleidet zu den Festtagen gemeinsam sehen zu können.

Noch einmal zur Ansicht die Applikation bzw. Nähmalarbeit einzeln, bei der klar wird, dass es sich um eine Ratzfatz-Nähgeschichte handelt:

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Schnee und Wintertage können kommen!

 

füllige Pullover günstig fürs Upcycling

Ein wirklich dicker, riesiger Baumwollpullover in beige-grau von Katrins Vater geriet in meinen Upcyclingfundus. Und weil Rudolph so gut ankommt und weil Strickwaren derzeit gerne angezogen werden und weil Clara ein so schmales Mädchen ist, habe ich ein Ballonkleid oder besser eine Ballontunika mit Rudolph daraus gezaubert. Den ballonförmigen Schnitt habe ich Freihand geschnitten, indem ich einen Raglangrundschnitt nach unten verlängerte. Ich denke, der Schnitt passt gut für ein schmales Mädchen. Die aufgesetzte Tasche mit Rudolph lag schon bereit – Applikationsvorlage Rudolph – das Rentier mit der roten Nase – und passte m. E. hier schön. Die runde Tasche habe ich entlang der Seitennaht nach innen geklappt und dann aufgenäht. Die Ärmelbündchen habe ich unverändert, nur schmäler geschnitten übernommen, ebenso die Bündchen am unteren Ende. Man soll ja  so viel als möglich übernehmen und Näharbeit sparen. Am Hals konnte ich mit dem vorhandenen Bündchen nicht arbeiten, weil es zu dick und mindestens doppelt gestrickt war. Statt dessen habe ich einen Stickstreifen, es war noch reichlich Material vorhanden, eingeschlagen und gedehnt angenäht.

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Und weil ich es so schön fand, werde ich ein Exemplar aus neuem Nickystoff bei Etsy einstellen. Den Stoff musste ich vorwaschen, 6% Schrumpfung durch das Waschen waren angegeben. So ist es ein Exemplar in Größe 116/122 geworden.

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Refashion zu Halloween

In Hannas Beutel „zum Upcycling“ fand ich eine Sweatshirtjacke des Sohnes, die noch wirklich gut war, nur der Reißverschluss war defekt. Zudem trug die Jacke ein Emblem der Grundschule, die der Sohn besucht. Es ließ sich leider nicht entfernen – aufgeklebt.

Da Curd so groß aufgewachsen ist und mit fast 7 Jahren schon Kleidung der Größe 134 trägt, wollte ich die Jacke für ihn weiterverwenden. Sie zu zerschneiden, wäre zu schade gewesen.

So ist mir etwas eingefallen: Curd spielt Geschichten rund um Vampire nach und läuft bzw. „fliegt“ auch im Garten mit einem Halloween-Kostüm herum, das ich ihm letztes Jahr nähte, Vampirkostüm als Upcyclingprojekt, es passt so gerade hoch.

Es fand sich eine Applikationsvorlage, siehe Pinterest. Die habe ich auf einem quadratischen Stück Stoff aufgebracht und damit das Emblem der Grundschule übernäht. Passend dazu habe ich einen neuen Reißverschluss in orange gekauft und eingenäht. Dabei habe ich es mir wirklich einfach gemacht. Ich habe nur die Zähnchenleiste des alten Reißverschlusses weggeschnitten, der feste Rücken blieb vor Ort. Damit war die Front des Sweatshirts schon stabilisiert. Es war so besonders leicht, den neuen Reißverschluss oben auf zu nähen, nichts verschob sich.

Und hier das Ergebnis:

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Das neue Emblem ist zwar auffällig, aber doch so zurückhaltend, dass Curd die Jacke in die Schule anziehen kann, speziell zu Halloween.

Upcyclingschnitt für Interessantes gesucht und gefunden

Für das Upcycling und für den Einsatz von Stoffresten, über die jeder Nähhaushalt zu genüge verfügt, sind Schnitte günstig, die ein Zusammensetzen ermöglichen bzw. verlangen. So bin ich auf einen Schnitt für eine absolut bequeme Tunika bei Ottobre 6/17 (Größe 62-104) gestoßen, der vielerlei bietet.

Für ein Zusammensetzen von verschiedenen Stoffen spricht aber nicht nur der Upcyclinggedanke, sondern auch die Möglichkeit, Interessantes zu kreieren. Was fällt denn der Industrie ein? Ich sehe zuhauf einfarbige Bekleidung mit Plots auf der Brust, ggf. aus glänzendem Material. Wie langweilig! Eine gewisse Ausnahme stellt Boden mini dar. Hier findet man fröhlich Zusammengesetztes, das entspricht jedenfalls eher meinem Geschmack.

 

 

Einen schönen Stoff mit kleinen Mäusen, an dem ich im Stoffgeschäft nicht vorbeikam, habe ich kombiniert mit grauem Jersey aus der Restkiste von Anne und mit gestreiften Bündchen, die ich noch hatte. Man stelle sich vor, die ganze Tunika wäre aus dem Mäusestoff gefertigt. Ich denke, das wäre ein wenig fad geraten.

 

 

Katrins Nachbarin übergab mir ihre Stoffrestbeutel. Darin fand sich ein etwas dickerer Jersey in beige. In Annes Stoffrestekiste habe ich einen passenden Streifenstoff entdeckt. Der Prozess ist recht lustig: Die Behältnisse werden auf dem Boden ausgekippt und los geht suchen, aneinander halten, am Fenster bei Licht betrachten, Schnitt auflegen, überlegen, wie es passen kann, verwerfen, neu suchen usw.. Der Stoff in beige reichte nicht vollständig, deshalb ist vorne ein Stück Streifenstoff eingesetzt. Dann fand ich beige eigentlich für ein Kind etwas zu farblos. Deshalb habe ich links und rechts unten einen kleinen Igel appliziert. So ist es doch kindgerechter geworden und Leni wird es mögen.

 

 

Der helle Stoff mit Eistütenmotiv aus Annes Stoffrestekiste reizte mich schon lange. Mit dem Tunikaschnitt gelang nun eine Verwendung. Das Unterteil war ein abgelegtes Pumashirt von Hanna. Ich habe Saum und Seitennähte erhalten, musste dann allerdings die Ärmel klassisch in die Armrundung einsetzen, aber kein Problem. Der Stoffrest gab nicht die volle erforderliche Länge der Ärmel her. So habe ich mir mit einem etwas längeren Bündchen geholfen. Den weißen Bündchenstoff hatte ich noch.

Der Schnitt wird in die Kategorie leicht eingeordnet. Ich kann das bestätigen. Die drei Teile waren im Nu fertig. Drei Empfehlungen habe ich dazu:

  • Der V-förmige Halsausschnitt wird von einem gedehnten Streifen gesäumt. Dieser Streifen sollte unbedingt aus Bündchenstoff sein, damit der Ausschnitt gut anliegt und das Kind gut hineinkommt.
  • Wenn der Stoff zu dick ist, fällt das Ankrausen hin zur Passe ein wenig schwer. Der Schnitt funktioniert leichter mit mittelschwerem oder leichtem Jersey.
  • Ottobreschnitte fallen recht groß aus, also Maßtabelle beachten.

Ich verweise an dieser Stelle auf ebenso günstige Schnitte fürs Upcycling

und auf ein Exemplar einer solchen Tunika in Größe 80 in meinem shop bei Etsy.

 

 

Zur Einschulung hat Oma genäht

Nun ist es soweit: Der erste Enkel kommt in die Schule.

Ich habe mich informiert, was es zu diesem Anlass so nähtechnisch gibt. Ich bin auf genähte Schultüten, auf passende Einschulungskleider und T-Shirts mit ganz netten Plots gestoßen.

Ich wollte es dem neuen Lehrer leicht machen. Und es ist ein Lehrer, nicht eine Lehrerin! Welche Seltenheit, aber schön für Curd. Aus meiner Erfahrung als Lehrerin weiß ich, dass es ggf. eine Woche dauert, bis die Lehrperson die Namen drauf hat. In der Grundschule ist es einfacher, die Richtwerte für Klassen sind eher angemessen und der Lehrer unterrichtet fast alle Stunden in der Lerngruppe. Ich selbst hatte Lerngruppen bis zu 34 Kindern mit 2 Wochenstunden und habe zum Lernen der Namen Fotos und Klassenspiegel genutzt. Aus der späteren Perspektive Schulleitung weiß ich, wie mühevoll die Unterrichtsverteilung in Mangelverwaltung ist. Lehrermangel ist wirklich kein neues Thema! Wie oft musste ich mit Engelszungen reden, dass man bereit war, die ein oder andere zusätzliche Last zu tragen. In ihrer Mehrheit sind Lehrerinnen und Lehrer aber Gott sei Dank Überzeugungstäter, die ihre vielfältige und lebendige Arbeit und die Kinder wirklich mögen. Ohne diese engagierten Alltagshelden wäre das System schon lange zusammengebrochen. Wenn du also auf eine Klasse mit unter 30 Kindern triffst, ist das ein Glücksfall! Und wenn du immer bedenkst, dass Schule insgesamt als Massenveranstaltung organisiert ist, ersparst du dir so manchen Ärger und manchen Konflikt!

Folgerichtig habe ich  also das Lernen der Namen verkürzt und Curd schnell identifizierbar ausgestattet.

Es ist natürlich mühevoll, die einzelnen Buchstaben zu applizieren. Nach der Decke für Lotta hatte ich aber noch Übung, Hurra, Carlotta ist da! – Babydecke zur Geburt

Und ich habe gegenüber Plots erreicht, dass die Applikationen jede Bewegung mitmachen und dass sie Wäschen, Fleckenmittel und Bügeln nicht übel nehmen.

Die Stoffreste hatte ich noch und der Schnitt ermöglichte ein Kombinieren von Stoffen. Ich habe ihn schon oft verwendet,Es war einmal Opas Schlafanzug.

Oma und Opa freuen sich auf die Einschulungsfeier und das kleine Familienfest.

 

Applikation Winddrache

Heute war ein schöner Sommertag, aber sehr kräftiger Ostwind störte etwas die Lust, länger draußen zu verweilen, zumindest den Morgen über. Der Wind inspirierte mich aber zu einer Applikation.

Ein nicht getragenes Werbeshirt mit kurzen Ärmeln lag im Upcyclingfundus, noch neu eingepackt. Ein passender Ringelstoff, den ich eigentlich für Curd vorgesehen hatte, ist inzwischen für Curd zu kurz geraten. Leni hat nunmehr Größe 110, dennoch passte das Stück Stoff in der Länge für die Ärmel im Schnitt Bethounia. Die unteren Säume des Werbeshirts habe ich belassen, Vorder- und Rückteil wurden aus dem Shirt von unten angelegt mittig aus Vorder- und Rückenteil ausgeschnitten. Das Werbelogo im Brustbereich fiel weg, weil ich das kürzere Rückenteil aus dem Vorderteil nahm, es störte so nicht.  Die Abschlüsse von Hals und Ärmeln habe ich abgeschnitten und an Hals und Ärmel für Lenis Shirt wiederverwendet.

Sollte es sommertags also mal etwas stürmen und ein Langarmshirt vonnöten sein, zu Jeans wird das Shirt prima passen.

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Wirklich lustig: Eigentlich wollte ich das Shirt am Apfelbaum fotografieren, aber es war zu windig, die Bilder missrieten und verwackelten. So habe ich im geschützten Gartenhäuschen fotografiert.

Wie gut, dass ich vor einigen Tagen Stauden „anseilte“. Sie stehen trotz Wind noch kerzengerade.

 

 

Upcycling T-Shirts und Stoffreste

Schon für Kleidchen Was aus T-Shirts und Stoffrestchen entstehen kann – Lenis neue Kleider habe ich das Verfahren erprobt, und ich denke, es ist empfehlenswert. Man nehme abgelegte T-Shirt und kombiniere sie mit passenden Stoffrestchen, um fröhliche Kinderkleidung zu kreieren.

neuer Rock für Clara:

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Clara ist in dem Alter, da Mädels auf Feen und Elfen stehen. In der Stoffrestkiste von Anne fand sich das Stöffchen „Feenwelt“. Für ein vollständiges Kleidungsstück war das Restchen zu klein. Ich fand aber im Fundus ein passendes T-Shirt, dessen unteren Teil ich unter Beibehaltung des Saums verwendete. Das Stoffrestchen schnitt ich in derselben Länge zu, säumte es und setzte es in die Mitte des T-Shirt-Teils vorne und hinten ein. Damit war gehörig Weite erreicht, die Clara so sehr liebt. Die seitliche T-Shirtnaht habe ich unverändert gelassen. Um im Bund zu raffen, fand ich ein farblich passendes T-Shirt, von dem ich den Smokbereich der Hüfte abschnitt. Ansonsten hatte das Shirt einem Ansatz von Knötchen und musste entsorgt werden. Der Smokbereich fiel mir aber gerade passend in die Hände.

neues Sommeroberteil für Leni:

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Zu Mutters gelben T-Shirt fand sich ein Stoffrestchen mit Drachenmotiv. Da es blaugrundig ist, passt es gut zu Lenis neuer Vorliebe für blaue Jeans. Der gelbe T-Shirt-Stoff ist sehr luftig und dünn. Deshalb habe ich mit Kräuselung und mit Rollsaum gearbeitet. Der Sommer kann kommen!

Ballontunika für Leni:

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Ein Sommershirt von Mama in hellem mint hatte unten einen Gummizug und war weit gearbeitet. Dies wahrscheinlich deshalb, weil der Stoff sehr dünn und luftig ist. Den Gedanken habe ich aufgenommen. Weite und Gummizug habe ich für eine Ballontunika übernommen. Den Schnitt Mimmy Schnitt „Mimmy“ ist super habe ich im unteren Teil kurzerhand abgeändert, um die Ballonform zu erreichen. Die Passe ist wieder einmal aus einen Stoffrestchen der vollen Stoffreste-Kiste von Anne. Mit dem Motiv Surfbrett hoffen wir also auf einen sonnigen nächsten Jahresabschnitt.