Schmuckstückchen per T-Shirt-Upcycling

Leni mag Eis, deshalb dieses Motiv

Das Pfingstwetter war sozusagen scheußlich, abends wurde sogar der Kamin befeuert. Nun denn, das Nähzimmer bietet immer schöne Stunden. Der erste Teil ist besonders bereichernd, nämlich im Fundus zu kramen und Ideen kommen zu lassen. Welche Stoffe passen zusammen, was muss wegen Löchlein oder Verschleiß weggeschnitten werden, was habe ich zum Aufhübschen usw.. Alles zusammenlegen, Einiges wieder wegräumen, dann entsteht ein Bild im Kopf und der Drang, es zu realisieren bricht sich Bahn. Eigentlich bin ich dann zum Leidwesen meines Mannes nicht mehr ansprechbar. Mir macht es aber Freude.

Der Schnitt findet sich im shop, der dunkle Stoff war zuvor ein T-Shirt von Gregor, der Rücken war noch verwendbar, der gepunktete Stoff ist neu, die Applikation lieferten Stoffrestchen von Hemden. Und reichlich Schleifchen habe ich sowieso, weil ich damit gepolsterte , stoffbezogene Kleiderbügel dekoriere.

Katrin mag erdbeerrot, deshalb diese Farben

Bei diesem easy peasy shirt haben sich zwei T-Shirts von Katrin getroffen. Einzeln hätten sie nach Wegschneiden störender Zonen kein Shirt für Leni in Größe 134 mehr ergeben. So wurde unterteilt. Aufhübschen konnte ich mit einer aufbügelbaren Stickerei, die mir eine Nachbarin schenkte. Da man weiß, dass ich nähe, werden so manche Nähkästchen aufgeräumt, damit Schönes noch weiterverwendet werden kann. Hier hat es passend geklappt. Zusätzlich zum Aufbügeln habe ich noch ein wenig aufgenäht, damit die Stickerei kindliches Verhalten aushält.

Nun muss das Wetter nur noch sommerlich werden!

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Upcycling – Sei freundlich zu Ressourcen und deiner Arbeitszeit!

Eine schmale Strickjacke wurde mit der Bitte bei mir abgelegt, doch für die Enkeltochter daraus eine Jacke zu nähen.

Upcyclingjacke1

Upcyclingjacke

Dies ist das Produkt. Ich habe es von unten aus Mutters Jacke heraus geschnitten. Da die Ausgangsjacke einen V-Ausschnitt besaß, habe ich den unteren Teil bis zu diesem Ausschnitt verwendet. Da die Jacke so schmal war, wurde sie in voller Breite für die Enkelin Leni verwendet. Aus einer schmalen Jacke von Lenis Mutter ist also eine weite Kinderjacke entstanden.

Was wurde alles erhalten!?

  • das untere Bündchen
  • die Seitennähte
  • die vollständigen Ärmel im unteren Teil
  • die Knopfleiste

Was war neu zu nähen!?

  • die Schulternähte
  • die Ärmelnähte
  • der Halsabschluss

Der Halsabschluss ist bei solchen Projekten ein Problem. Das ehemalige Bündchen war in diesem Fall so schmal wie die Knopfleiste, und so ist es häufig. Neben einer Overlocknaht wäre da nicht viel übrig geblieben. Ich hatte aber noch ein Strickband, das sich um den Halsausschnitt legen ließ und das farblich harmonierte.

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Halsabschluss mit Strickband

Die beige Jacke ist dann eigentlich fertig, aber ich fand sie für ein Kind zu trist. So habe ich noch eine Tasche mit Applikation aufgenäht – der ehemalige Schulterbereich gab noch etwas Stoff her. Die Mieze ist aus einem Stoffstück herausgeschnitten worden.

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kindgemäß gestalten!

Gerade für den Übergang der Jahreszeiten ist Leni nun gerüstet.