einfacher Raglanschnitt für Teenies

Der Wunsch, ein schönes Longsleeve aus angenehmem Baumwollfeinstrick von Mutter für die Enkelin zu erhalten, führte mich auf den Weg, nach einem geeigneten Schnittmuster zu suchen.

Nun war das Pullöverchen mit Raglanärmeln versehen. Um nicht Länge und Breite zu verlieren, bietet sich dann nur an, Raglan zu Raglan zu verarbeiten. Meine Schnittmuster und Schnittmusterhefte gaben das nicht her. Bedauerlich ist zudem, dass Schnittmuster für Teenies wirklich rar sind. Offensichtlich wird für Kinder viel genäht, die Aktivität erlahmt dann mit größer werdenden Kindern.

Ich wurde aber fündig.

Was hier neu hinzugefügt wurde, ist lediglich ein Bündchen für den Hals. Alles andere entstammt dem Ausgangsshirt.

Und da es so einfach ging, habe ich weitere Herrenshirts für die Enkel nach diesem Schnitt verarbeitet. Wo immer möglich, habe ich Säume erhalten.

Bei diesem Beispiel reichte die Länge der heraus geschnittenen Ärmel für neue Raglanärmel nicht, so wurde ein Stück Stoff zwischengefügt.

Den Schnitt von Pattadoo kann ich nur loben, denn er ist für Teenies angelegt und er lässt viele Varianten zu. Für Nähanfängerinnen ist alles absolut ausführlich beschrieben. Zudem ist ein Raglanschnitt für Anfängerinnen leichter als normale Schnitte mit eingesetzten Ärmeln umzusetzen. Kapuze und aufgesetzte Tasche sind auch möglich, so dass ein Hoodie entstehen kann.

https://www.pattydoo.de/schnittmuster-teenie-raglanshirt-maxi

Schnitt für Halsausschnitt konstruieren

Ein sehr großes und sehr langes Herren-Longshirt, wirklich noch gut wie neu, sollte zu einem T-Shirtkleid für die Enkelin werden. Es galt dabei, die Länge möglichst zu erhalten.

Es hat geklappt, aber dabei war eine Schwierigkeit zu lösen. Der große Halsausschnitt, insbesondere vorne, passte nicht zum Kinderhals. Den Kleiderschnitt tiefer ansetzen, hätte Längenverlust bedeutet.

Also musste etwas ergänzt werden. Aber wie kommt man zum Zuschnitt des einzupassenden Stoffteils?

Zunächst einmal habe ich das Rückenteil zugeschnitten, dabei fiel Material von der Seite weg. Oben habe ich so hoch als möglich am Longshirt angesetzt. Mit der gleichen Höhe und Breite des Vorderteils entsteht aber jetzt eine Lücke am Hals, die es zu füllen gilt. Es muss die Schulterlinie zur Mitte hin und der Halsausschnitt nach oben hin ergänzt werden. Die Zeichnung macht deutlich, wie man den Schnitt gewinnt. Leicht wird es, wenn man Transparentpapier zur Hand hat und dieses zum Zeichnen auf Vorder- und Rückenteil auflegen kann. Wichtig ist, den Schulterpunkt per Linie zu treffen, damit die Schulternähte von Vorder- und Rückenteil zusammen passen.

Den Jerseystoff für den Einsatz habe ich für das Halsbündchen und für aufgesetzte Taschen am Kleid verwendet. So steht der Einsatz nicht alleine und harmoniert mit dem Ganzen. Wieder ein gelungenes Upcycling-Projekt ganz im Sinne von „sew to new“.

Applikation Schrift

Wenn Herzchen und Tierchen angesichts des fortgeschrittenen Alters der Enkelkinder out sind, aber dennoch ein wenig Pepp her soll, eignen sich Buchstaben und Schrift. Unter handlettering findet man schöne Fonts, die den Anforderungen an das Applizieren genügen. Es darf nicht zu filigran sein, sondern Blockartiges ist vonnöten, damit man per Applikation das Stoffstückchen aufbringen kann.

Derartiges hatte ich schon einmal zuvor bei einem Shirt zur Einschulung realisiert. Dabei sieht man sehr schön, wie leicht es gehen kann mit der Applikation freundlichen Schrift.

Für Schriften bietet sich natürlich auch an, Kordel und Garne geschwungen aufzunähen. Das geht mit dem Kordelaufnähfüßchen recht gut, wie man an einem ehemaligen Projekt sieht.

Diesmal wollte ich den Anfangsbuchstaben der Enkelin aufnähen und fand eine schöne Vorlage, die sich applizierend und mit Zickzackstich stickend realisieren ließ.

Der „Block“ ist mit Leiterstich appliziert, die Schnörkel sind mit Zickzackstich aufgeführt. Hier kann man bei nächsten Mal überlegen, ob nicht ein Freihandsticken günstiger ist.

Das Projekt ansonsten bezieht sich auch auf den letzten Artikel, denn ich habe den taillierten Grundschnitt abgeändert, eine gebogene Passe macht das neue Longshirt attraktiver und farblich fröhlicher.

So neu ist es aber nicht. Es wurden zwei abgelegte Shirts verwendet und es wurde so geschickt geschnitten, dass alle Säume schon vorhanden waren, echtes Upcycling oder slow-fashion also.

Patchworkschnitt herstellen

Du hast sicher einen Grundschnitt, den du gerne für dein Kind verwendest, um ein T-Shirt, ein Longshirt oder ein einfaches Kleidchen zu nähen.

Beim Upcycling oder bei der Suche nach der Verwendung deiner Stoffreste stößt du meistens auf das Problem, dass der Stoff nicht reicht. Dazu hatte ich schon einmal geschrieben. Und es geht nur, wenn man zwei oder drei Stoffe kombiniert. Patchwork ist aus der Not entstanden. Kleine Stoffstücke lassen sich zu Größerem verknüpfen. Das gilt auch für Kleidung.

Allerdings gibt es dann ein Problem, wenn die Linien des Zusammennähens nicht senkrecht oder waagerecht verlaufen sollen, sondern geschwungen ausgeführt werden. Geschwungene Linien sind in jedem Falle kleidsamer und sanfter. Das Colorblocking mutet zuweilen doch recht hart an.

Wie komme ich dann aber zu einem Schnitt, ohne in einen weiteren investieren zu müssen?

Der Schnitt, über den du verfügst, liegt wahrscheinlich für ein Anlegen am Stoffbruch vor. Ehe du nicht auf ganze Breite vergrößerst, geht es nicht weiter. Der erste Schritt bedeutet also, den halben Schnitt für eine Seite auf beide Seiten zu vergrößern. Lege den Schnitt auf ein großes Papier, zeichne nach und klappe dann um die Vertikale um, zeichne dann die andere Seite.

Mit dem vollen Schnitt lässt sich jetzt spielen: Man kann eine asymmetrische Passe vorsehen oder aber eine nach oben gebogene. Dabei muss es aber nicht bleiben. Weitere Linien lassen sich einfügen, so wie es dir gefällt. Anschließend werden die Stücke auseinander geschnitten und du hast dein Schnittmuster für ein Patchwork-Kleidungsstück.

Soll der Rücken auch zusammengesetzt gearbeitet werden, sind die Stofflagen rechts auf rechts oder links auf links gemeinsam zuzuschneiden. Aber Achtung: Die Schulterlinie, die Armausschnitt- und die Halsausschnittlinie sind für vorne und hinten verschieden.

Ich habe mich für zwei Longshirts und ein Kleid mit gebogener Passe entschieden. Die Passe findet sich in gleicher Weise im Rücken wieder. Ich denke die Upcycling-Projekte aus ehemaligen T-Shirts und Stoffresten können sich sehen lassen.

Ich las jetzt den Begriff slow-fashion für diese Art, Kinderkleidung aus Vorhandenem herzustellen. Dann ist diese Anleitung ein Beitrag zum Umdenken.

Viel Freude bei den eigenen Projekten!

verbunden mit Köln – Applikation

„Liebe deine Stadt“, das ist ein beliebter Schriftzug in der Innenstadt von Köln. Und gerade zur nahenden Karnevalszeit hat der Lokalpatriotismus wieder Konjunktur. Meine beiden Enkelinnen Leni und Lotta wachsen damit auf.

So dachte ich mir an einem Nähnachmittag, beschäftigt mit Upcycling, dass die Shirts aus abgelegten T-Shirts und aus Stoffresten doch eine entsprechende Applikation bekommen sollten.

Applikationen können nicht filigran sein, sondern sollten einfache Umrisse bekommen, sonst wird es zu schwierig beim Aufnähen. Will man Filigranes abbilden, eignet sich eher das Sticken.

Für Applikationen habe ich dann mal gezeichnet und stelle die Vorlage zur Verfügung. Hier ist der download. Die Größe lässt sich durch Einstellungen am Drucker verändern.

Kleidungsstücke kombinieren

Was beim Kauf von Kleidung gilt, lässt sich auf Nähen und Upcycling übertragen.

Wer kennt das nicht: Ein neues Kleidungsstück wurde erworben und zuhause stellt man fest, dass doch nicht genau Passendes dazu vorhanden ist. Alle vorhandenen Blusen oder Pullover harmonieren nicht perfekt mit der neuen Hose. Das kann dazu führen, dass das neue Stück ein vergessenes, verborgenes Schrankdasein fristen muss. Oder aber man geht etwas „gemustert“ damit, um dann später ein genau passendes Kleidungsstück zusätzlich zu erwerben. Das hätte man abkürzen können, indem man gleich zwei Teile erwirbt oder man betritt das Geschäft schon mit der Bluse, zu der man eine neue Hose oder einen Rock sucht.

Beim Nähen und Upcycling geht es ebenso immer darum, Passendes zu kombinieren, entweder an einem Kleidungsstück oder aber bei der Herstellung eines ganzen Outfits. Wohl dem, der dann einen reichen Fundus besitzt, in dem man wühlen kann, bis Harmonierendes und die dazu passende Idee gefunden sind.

Die Kinderhose hatte ich schon vorgestellt und auch angekündigt, dazu ein Oberteil nähen zu wollen.

Ich fand dann eine stark gemusterte Damenbluse, die den Farbton der Hose u.a. aufwies. Die Bluse schnitt ich neu von unten her zurecht. Den unteren Saum konnte ich übernehmen, ebenso die Knopfleiste. Die aufgeschlagenen, kurzen Ärmel der Ausgangsbluse ergaben 3/4-Ärmel für die Kinderbluse. Den Aufschlag verwendete ich in Verlängerung wieder. Der Halsausschnitt ist mit Schrägband – aus der Bluse entnommen – gefasst.

Was ist das Resümee: Es lässt sich das kombinieren, was gleiche Farben aufweist. Allerdings geht dabei nur uni zu gemustert. Nach meiner Meinung ist zweimal gemustert zu überfrachtet, das mag ich nicht.

Und außerdem: Warum neue Stoffe verwenden, wenn gute, abgelegte Kleidung vorhanden ist, Upcycling eben!

Es fand sich dann auch noch ein Jerseystück in gleichem Farbton wie die Hose. Um zu Harmonierendem zu kommen, habe ich das Detail der Hose, nämlich das aus hellblauem Baumwollstück Gefertigte, beim Longshirt wiederholt. Das Shirt trägt auch die Applikation der Blüte. Einen Streifen des Baumwollstücks musste ich an den Ärmeln einbringen, weil der Jerseystoff für den langen Ärmel sonst nicht gereicht hätte.

Was ist das Resümee: Details wie Applikationen, Bändchen, Paspeln usw. können Kleidungsstücke zusammenführen.

Und außerdem: Stoffreste wurden wieder einmal einer neuen Bestimmung zugeführt.

Nimm drei! – wenn der Stoffrest nicht reicht

Mit größer werdenden Enkeln wird Upcycling schwieriger, weil Stoffstücke, die schon mal verarbeitet waren, nach Wegschneiden von Nähten und Abnähern nicht mehr für ein ganzes Kleidungsstück reichen. Verwahrt man allerdings Allerlei, Stauraum vorausgesetzt, finden sich zwei, drei oder mehr Stücke, die miteinander harmonieren und neu verarbeitet werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht nur die Farben, sondern auch die Qualität der Stoffe zueinander passen. Blau zu blau und Baumwolle zu Baumwolle, so in diesem Fall!

Bei diesem Hoodie wurde ein Jerseystoffrest, ein Rest von einem weichen, flexiblen Cord und der Rücken eines Herrenhemds verwendet. Der unifarbene Jerseystoff gab die Ärmel und die Innenseite der Kapuze und den unteren Saumabschluss her. Der weiche Cord bildete Vorder- und Rückenteil des Hoodies. Kapuzenaußenseite, Schlitzversäuberung und Ärmelabschlüsse lieferte das Herrenhemd.

Ich denke, es ist ein ansprechendes, harmonisches Ganzes entstanden. Es ist zudem individuell und durch die Kombinatonen interessant und nicht alltäglich.

Hier noch einige Details:

Es ist also ratsam, doch Vieles aufzubewahren. Ein reicher Fundus bietet entsprechende Kombinationsmöglichkeiten. Mir macht es auch Freude, in den „Schätzen“ zu kramen, bis eine Idee für etwas Neues entsteht. Upcycling macht so echt Spaß!

Sommerliche Shorts für Kinder: Individuelles Design aus robustem Stoff

Nachdem der Anfang des Sommers eher wenig sommerlich war und es viel Regen gab, wird es nun endlich Zeit für richtigen Sommer.

Ich versuche es mal damit, dass ich den Enkelinnen Leni und Lotta wirklich sommerliche Shorts nähe.

Der Stoff stammt aus einen ausdrucksvollen Vorhangstoff für Kinder. Ich erstand ihn schon vor längerer Zeit über ebay, er kostete fast nichts. Vom Motiv her ist er wirklich sommerlich. Auch die kräftigen Farben unterstreichen mein Anliegen: Endlich Sommer bitte! Der Stoff ist robust und wird Rutschen, Matschen und herrliches Sommerspielen mitmachen.

Der Schnitt ist ein Standardschnitt mit angeschnittenem Bund und Taschen. Den Bund habe ich höher gelassen, um ein Tunnelband unterhalb eines dann gekrausten Bereichs einfügen zu können. Mit dem Band kann die Hose an die Taille angepasst werden. Insgesamt ist der Schnitt weit und bequem. Dies ist auch nötig, weil ja feste Webware verwendet wurde.

Um ein gesamtes Sommeroutfit herzustellen, habe ich dann noch ein weißes Hemdchen mit Flügelärmelchen aus dem gleichen Motivstoff versehen. Die Kante der Flügel ist eingefasst und der Stoff wurde mit Zickzack unter dem Armausschnitt angenäht.

Es zeigt sich erneut, dass Stoffe wiederverwendet werden können, echtes Upcycling. Ein paar Gedanken sind nötig, sonst nicht viel. So erhalten die Enkelinnen ein einzigartiges, individuelles Design, und dies auch noch im Partnerlook.

Nun muss die Sonne kommen, Strand- und Badeaufenthalte sollten möglich werden.

Stoffreste zu Sommertop

Wer viel näht, der hat auch jede Menge Stoffreste. Beim Kauf von Stoffen bemisst man das Projekt eher großzügig, denn wer möchte schon am Ende doch nicht mit dem Stoff auskommen. Sommertops- besonders die für Kinder – gehen dann aber immer noch, zumal wenn der Schnitt die Kombination von Stoffen ermöglicht.

Schnittdetail

Der Schnitt stammt aus einem alten Ottobreheft, kids fashion 3/15. Der Frontriegel ist ein ausgesprochen hübsches Detail. Er lässt sich in einem korrespondierende Stoff realisieren, das Schulterstück oberhalb bietet ebenso die Chance, Stoffstückchen unterzubringen und mit dem Design zu spielen. Hier habe ich einerseits die Streifen längs laufen lassen und andererseits den gleichen Stoff wie beim Frontriegel verwendet. Selbst eine dritte Stoffart ist denkbar als Gestaltungselement. Mit den Abschlüssen an Hals und Armen lassen sich des weiteren Farbakzente setzen.

Die beiden Shirts sind für Leni in Größe 156, für die kleineren Enkel sind weitere Sommersachen aus Stoffresten in Arbeit. Demnächst mehr …

Herzensangelegenheit oder der Dinge Mehrwert

Diejenigen, die so alt sind wie ich, erkennen vielleicht, welchen Ursprung diese Kissenhülle hat. Selbst in Gymnasien für Mädchen meiner Zeit gab es Handarbeit statt Kunstunterricht, Latein wurde aber auch gelehrt, ebenso revolutionäre Literatur.

Der karierte Stoff eignet sich natürlich hervorragend, um genaues Sticken zu erlernen, denn die Kästchen geben die Abstände für die Stiche an. Neben dem Sticken erlernte man das Nähen per Hand. So entstand eine Halbschürze mit Taschen.

Sie hat auf irgendeine Art und Weise überlebt und war es wert, aufgehoben zu werden – Erinnerung. Schon etwas ramponiert konnte sie als Schürze nicht mehr verwendet werden. Die von Hand gefertigten Bindebänder – ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, wie lange ich an den langen Bändern von Hand gesäumt hatte – waren wirklich hin. Auch andere Stellen sind schon abgewetzt – ich dachte, die paar Stellen sind verschmerzbar-, ein Loch ließ sich dekorativ schließen.

Jedenfalls ergab die Schürze nach Entfernen des Bundes, unter dem sie gekräuselt war, Stoff für eine Kissenhülle her, jedenfalls für eine Seite eines Kissens mit 60 x 40 cm.

Herr Schulz, der auch schlecht wegwerfen kann, brachte mir vor einiger Zeit Stoffreste, die jetzt für die andere Seite farblich passend erschienen.

Weil schon so lustig kunterbunt, dachte ich, dass auch bunte Knöpfe ganz hübsch wären. Das eine Ende des Schlauches habe ich also eingeschlagen und mit Knopfleiste versehen.

Ein rotes Kissen passt nicht zu meinem Interieur, Farbvorlieben verändern sich im Laufe des Lebens, aber vor der Türe habe ich diesmal die Gartenbank im Unterstand platziert, mit dem Hintergedanken, dass dort ich oder meine Feriengäste in der morgendlichen Ostsonne frühstücken könnten.

Mit der Decke setze ich bei den Erinnerungen noch eins drauf. Die Decke diente in meiner Studentenbude als Abdeckung für das Bett. Sie erinnert an die 70er Jahre nicht nur im Stil – Schmunzel, Schmunzel …

Die Taschen am Kissenbezug, so fiel mir ein, könnten ganz praktisch sein. Zur Sommerzeit lässt sich beispielsweise dort schon mal die Sonnenbrille einstecken – wartend auf sonnige Morgenstunden.

Zum Frühstück wird man ein Tischchen herausholen. Es ist auch rot! Es stammt aus meinen Kindertagen. Ich erinnere mich, wie ich die Eltern bekniete, mir dieses Tischchen zu kaufen. Ich musste lange betteln. Auch vielleicht deshalb gibt es das Tischchen noch. Es ist zwischenzeitlich abgeschliffen und in der Platte neu lackiert.

So kann man doch wirklich von Nachhaltigkeit und Erinnerungen sprechen. Liebe Leute: aufheben, nachdenken, neu gestalten! Diese Dinge können nicht gekauft werden, sie sind unbezahlbar. Ich werde mit Freuden vor der Türe gen Osten sonnig frühstücken.