Upcycling Pullover zu warmen Kleidchen

Bei Pullovern zeigt sich die Güte der Garne schnell. Kurze Fasern führen beim Tragen zu unansehnlichen Knötchen auf den strapazierten Stellen. Selbst wenn der Rücken noch in Ordnung ist, gebe ich sie dennoch zu den Altkleidern. Es lohnt dann ein Upcycling nicht, weil gerade Kinderkleidung etwas aushalten muss. Teilstücke, die jetzt noch in Ordnung sind, werden es so bald nicht mehr sein.

Aber im Fundus befinden sich auch Pullover besserer Qualität. Und die schönen Stücke geben zumindest Passen und Ärmel von Kleidchen her, die dann speziell im oberen Teil schön angenehm und warm werden. Ich rate auch dazu, die Taillenbündchen sauber abzutrennen, sie zu verwenden oder für spätere Projekte aufzubewahren. Die Strickbündchen machen sich als Halsbündchen prima.

blauer Baumwollpullover verwendet
Details zum Aufhübschen

Entstanden ist dieses Kleidchen für Lotta aus einem blauen Baumwollpullover, einem gepunkteten Baumwolljersey und Stoffrestchen. Es geht beim Upcycling dann immer um das kindgemäße Aufhübschen der Kleidungsstücke. Diesmal habe ich die runden Taschen aus einem Kinderstoff mit Bärchen gefertigt und farblich passende Akzente mit Multicolor-Bauschgarn in Covernähten gesetzt. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Style.

dicker Pullover in beige verwendet
Aufhübschen mit Stoffrestchen

Bei diesem Beispiel kam ein dicker, guter Pullover in beige zu Einsatz. Kombiniert ist er mit gepunktetem Babycord ebenso in beige. Kindgemäß wurde es in sehr einfacher Weise: Aus einem Stoffrestchen noch von Petras Kinder-Kissenbezug schnitt ich die Tierchen aus und applizierte Stückchen, die an Briefmarken erinnern. Unten habe ich den Saum mittels Covernaht wieder in Multicolor-Bauschgarn realisiert.

Pullover von Opa Heinz landeten so bei der Enkelin Lotta. Es freut den Opa, die Enkelin und die Nähoma.

Bubikragen – und schon wird es fein und fesch!

Bubikragen oder Peter-Pan-Kragen

Unsere Mode mit den dehnbaren Jerseystoffen ist verarbeitungstechnisch meist kragenlos. Nur Strickkragen kommen an Rollis, Troyern oder Poloshirts zum Einsatz. Die kragenlose Gesellschaft kommt so recht schmucklos, bisweilen abgerissen daher. Selbst Fernsehmoderatoren trauen sich mit T-Shirts unter Jacketts vor die Kamera. Wie chic würden die Hälse und Ausschnitte mit einem Kragen in unsere Wohnzimmer schauen!!!

Nun will man nicht unbedingt auf die bequemen, dehnbaren Kleidungsstücke verzichten. Mit einem kleinen Accessoire kann sich Frau dennoch Chic verleihen und im klassischen Mädchenlook einmal auf Kette oder Halstuch verzichten.

gepunktet zu weißem oder schwarzem Shirt

Mit einem flach auflegebaren Bubikragen zum Wechseln liegen Mädels voll im Trend und die Mode der frühen 20er Jahre lebt wieder auf. Selbst genäht lässt sich der Bubikragen oder auch Peter-Pan-Kragen an den eigenen Stil, die eigenen Farben und die kleinen oder großen Events anpassen, wechselnd auf Shirt, Kleid oder Pullover. Das It-Piece geht einfarbig, gemustert, mit Spitze, Pailletten, Nieten oder Rüschen – ganz nach Belieben.

für Mutter und Kind zum Binden

Und ich setze noch einen drauf: Mutter und Töchterchen laufen im Partnerlook auf, ein reizendes Statement!

für Mutter und Töchterchen geblümt

Denn ich habe den Schnitt für die Kindergrößen 110 – 134 und für die Damengrößen 36 – 44 kreiert. Eine bebilderte Anleitung garantiert auch der Nähanfängerin Erfolg. Und es ist ein schnelles und einfaches Projekt mit wenig Stoffbedarf, das zudem nur die normale Nähmaschine verlangt. Stoffreste oder Upcycling-Stoffe genügen.

Es sind zwei Varianten beschrieben. In einem Fall wird der Kragen vorne gebunden, im anderen Fall vorne geknöpft, sichtbar oder verdeckt.

Wenn ein Kleidungsstück nicht den normalen Rundhals aufweist, sondern einen weiteren Ausschnitt, so wird auch beschrieben, wie man den Schnitt anpasst.

Also Mädels, große und kleine, macht euch chic für die kommenden Festtage!

Der Schnitt wird in meinem ➜ Shop angeboten: https://sewtonew.blog/product/schnittmuster-bubikragen-fuer-mutter-und-kind/

Designerschnitt “Cilly” – Hängerchen im Mustermix

Schon lange beschäftige ich mich mit Mädchenkleidern, sammle eifrig Ideen bei Pinterest und habe inzwischen einen gewissen Überblick, was so gefertigt wird und was möglich ist.

Wenn aus abgelegter Kleidung Neues entstehen soll, ist meist ein Schnitt günstig, der ein Zusammensetzen aus verschiedenen Stoffen vorsieht. Manchmal ist es aber auch nur einfach schön, im Stoffgeschäft herrlich zueinander passende Stoffe zusammenzustellen. Bei zugehörigen Schnitten befindet sich die Teilungsnaht zwischen verschiedenen Stoffen mal quer unter einer Passe und über einem gerüschten Rockteil, mal wird längs geteilt, oder es wird eine diagonale Teilung genäht. All das habe ich schon ausprobiert. Die Schnittführung hängt auch damit zusammen, wie man das Kleid schließt. Oft ist der Halsausschnitt so groß, dass weder Knöpfe noch Reißverschluss vorgesehen werden. Wenn diese vorhanden sind, befinden sie sich hinten oder vorne längs, manchmal ist die Schulterpartie knöpfbar.

Aus den Erfahrungen ergab sich der Wunsch, mal etwas Neues auszudenken.

So ist der Schnitt Cilly – ein Schnitt für Mustermix – entstanden. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilungsnähte bogenförmig geführt werden, dass die Knopfleiste ebenso bogenförmig integriert ist und dass die Teilungsnähte das Kleid fertigstellen, ohne dass die Seitennähte genäht werden müssen. Damit läuft die eine wie die andere Stoffart exakt vom Vorderteil zum Rückenteil. Der Schnitt ist natürlich ebenso geeignet, um ein nicht zusammengesetztes, einfaches Hängerchen zu nähen.

Ich werde noch weitere Exemplare probenähen und dann den Schnitt digitalisieren. Ich denke, dass ich Ende August damit soweit bin. Ihr werdet den Schnitt dann in meinem shop finden.

Upcycling T-Shirts und Stoffreste

Schon für Kleidchen Was aus T-Shirts und Stoffrestchen entstehen kann – Lenis neue Kleider habe ich das Verfahren erprobt, und ich denke, es ist empfehlenswert. Man nehme abgelegte T-Shirt und kombiniere sie mit passenden Stoffrestchen, um fröhliche Kinderkleidung zu kreieren.

neuer Rock für Clara:

rockfee

Clara ist in dem Alter, da Mädels auf Feen und Elfen stehen. In der Stoffrestkiste von Anne fand sich das Stöffchen “Feenwelt”. Für ein vollständiges Kleidungsstück war das Restchen zu klein. Ich fand aber im Fundus ein passendes T-Shirt, dessen unteren Teil ich unter Beibehaltung des Saums verwendete. Das Stoffrestchen schnitt ich in derselben Länge zu, säumte es und setzte es in die Mitte des T-Shirt-Teils vorne und hinten ein. Damit war gehörig Weite erreicht, die Clara so sehr liebt. Die seitliche T-Shirtnaht habe ich unverändert gelassen. Um im Bund zu raffen, fand ich ein farblich passendes T-Shirt, von dem ich den Smokbereich der Hüfte abschnitt. Ansonsten hatte das Shirt einem Ansatz von Knötchen und musste entsorgt werden. Der Smokbereich fiel mir aber gerade passend in die Hände.

neues Sommeroberteil für Leni:

drachenshirt

Zu Mutters gelben T-Shirt fand sich ein Stoffrestchen mit Drachenmotiv. Da es blaugrundig ist, passt es gut zu Lenis neuer Vorliebe für blaue Jeans. Der gelbe T-Shirt-Stoff ist sehr luftig und dünn. Deshalb habe ich mit Kräuselung und mit Rollsaum gearbeitet. Der Sommer kann kommen!

Ballontunika für Leni:

sommershirt

Ein Sommershirt von Mama in hellem mint hatte unten einen Gummizug und war weit gearbeitet. Dies wahrscheinlich deshalb, weil der Stoff sehr dünn und luftig ist. Den Gedanken habe ich aufgenommen. Weite und Gummizug habe ich für eine Ballontunika übernommen. Den Schnitt Mimmy Schnitt „Mimmy“ ist super habe ich im unteren Teil kurzerhand abgeändert, um die Ballonform zu erreichen. Die Passe ist wieder einmal aus einen Stoffrestchen der vollen Stoffreste-Kiste von Anne. Mit dem Motiv Surfbrett hoffen wir also auf einen sonnigen nächsten Jahresabschnitt.

Was aus T-Shirts und Stoffrestchen entstehen kann – Lenis neue Kleider

An verschiedenen Stellen hatte ich schon berichtet, welche Freude mir beschert wird, wenn ich im Upcycling-Fundus krame, nach Passendem suche, überlege, vielleicht eine Nacht darüber schlafe, und schließlich eine Vorstellung entsteht, was aus den abgelegten T-Shirts und den schönen Stoffrestchen entstehen könnte. Im Prozess der Umsetzung gibt es dann oft noch Änderungen. Beispielsweise kann es sein, dass die ausgesuchte Applikation doch nicht gut aussieht und ich mich für eine Alternative entscheide.

Die Schnitte sind Grundschnitte, die ich entsprechend abändere, um mit den Stoffstücken hin zu kommen. So wird eifrig zusammengesetzt. Die Grundschnitte habe ich nunmehr in Größe 104 kopiert, weil Leni ordentlich gewachsen ist und bis zu wärmeren Temperaturen ja noch hin ist.

Kleidchen 1: aus hellem Sommertop und aus einem winzigen Stückchen zauberhaftem Bambistoff, zusammen Harmonisches

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Kleid 2: aus zwei verschiedenen beigen T-Shirts und einem Streifenstoff, die Ärmel zum Aufkrempeln wurden übernommen, zusammen Harmonisches

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Kleid 3: aus einem gelben T-Shirt ohne Ärmel sowie einem Rest Streifenstoff und einem Rest Tiermotivstoff, Leni liebt große Taschen, zusammen Harmonisches

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Lenis neuer Pulli – aus Opas Nickyjacke und schönem Stoffrestchen

Es macht wirklich Freude, im Fundus herumzusuchen, Stoffe aneinander zu halten, zu überleben, zu verwerfen, neu anzusetzen und schließlich eine Vorstellung zu entwickeln.

Opas Nickyjacke war an den Strickbündchen nicht mehr schön, die Farbe aus der Mode und eigentlich unschön wegen der viel zu großen Knöpfe. Also landete sie im Fundus zum Upcycling. Von Anne, deren Kinder aus dem Alter heraus sind, wo Mutter sie benäht, erhielt ich kistenweise Stoffrestchen, meist aufwändige Kindermotivstoffe. In diese Reste vertiefe ich mich zuweilen und überlege. Hier fand ich Passendes zur Nickyjacke. Für eine Tasche, einen Schalkragen und Bündchen reichte der Rest so gerade. Mit der Jackenöffnung weggeschnitten wanderte das Vorderteil in den Rücken, dort notwendigerweise versehen mit Rückenlängsnaht. Der Rücken wurde zum Vorderteil, die Ärmel ergaben aufgeschnitten neue Ärmel. Aufpassen musste ich wegen einer Ziernaht an der Ursprungsjacke in Passenhöhe. Sie läuft jetzt rundherum in gleicher Höhe, weil ich mir eine Markierung an Vorder- und Rückenteil des Raglanschnitts anbrachte.

Wieder ein Upcycling, das mich wirklich zufrieden stellt. Voilà:

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Ballontunika – schöner Schnitt für unsere Kleinste

Da ich bei Pinterest immer auf Ideensuche bin, habe ich einen Schnitt für ein Ballonkleid gefunden. Lila wie Liebe stellt ihn kostenfrei zur Verfügung und erklärt auch noch Schritt für Schritt, wie es geht. Wer noch keinen Body genäht hat, sollte sich die Bilder, die sich mit dem Halsausschnitt befassen, gut ansehen. Ich selbst hatte durch Fehler beim Bodynähen eindrücklich gelernt. Man muss gut aufpassen, wie die Teile an der Schulter zusammenliegen, vor allem, wenn man den Ärmel gleich mit annäht. Also danke nach Würzburg für die tolle Anleitung!

Ich dachte, der Schnitt wäre etwas für unsere Kleinste, die einjährige Cilly. Es fanden sich Stoffrestchen mit Sternchen und Punkten sowie ein abgelegtes, ärmelloses, graues Longshirt. Hier war der Saum an einer Stelle aufgegangen. Die jungen Haushalte mit kleinen Kindern und ohne Nähmaschine sortieren so etwas dann aus. Es landet im Fundus bei Oma.

Hier ist nun das Produkt in Größe 86:

Petra wird mit Cilly ausprobieren, ob ein solches Kleidchen praktisch und chic ist oder ob Leggings und kürzere Tunika alltagstauglicher sind. Sollte das Kleidchen ankommen, werde ich den Schnitt sicher weiter verwenden. Ich finde die Form ausgesprochen chic und den Halsausschnitt sehr praktisch.

 

Welche Kleinigkeit schenkt man zur Geburt?

12_KlapperstorchDiese Frage stellt sich derzeit des öfteren. Im Freundeskreis von Katrin hat der Klapperstorch reichlich Besuch abgestattet. Zwei Kinder wurden im Dezember geboren, zwei werden für den Januar erwartet und bis zum Sommer werden es weitere vier sein. Alle wollen bedacht sein – also acht Geschenke. Wie gut, wenn einer nähen kann und Zeit hat.

Als Kleinigkeiten für die Freundinnen kommen beispielsweise Lätzchen, Sabberlätzchen, Schnuffeltücher, Knistertücher, Stofftierchen, Utensilos, Mützchen, Täschchen oder eben Windeltäschchen infrage. Ich schaute bei den Stoffresten nach. So habe ich mich für Windeltäschchen entschieden. Eine tolle Anleitung gibt es bei Kaethe. Sie liefert Maße oder gleich das Schnittmuster, ebenso eine Anleitung, die keine Frage offen lässt. Wenn man dann einmal eine Tasche genäht hat, geht es beim nächsten Mal ratzfatz. Wieder etwas gelernt!

für Frida: pink, Tupfen, Sternchen, Blümchen, mit Applikation

für einen Jungen: blau-orange mit Autos

für ein Mädchen: rosa, Blümchen, Streifen, Motive, mit Reißverschluss

für Mädchen oder Jungen, mit “Hippos”

für Mädchen oder Jungen, mit Elefanten und in grau-lila

für Leona in pink

Wer richtig gezählt hat, weiß, dass ich noch nicht fertig bin, zwei Exemplare fehlen noch. Vielleicht erfahre ich später etwas zu den Farbvorlieben der Mütter und zum Geschlecht der weiteren Kinder. Dann kann ich die beiden fehlenden Exemplare passender fertigen oder eben noch andere, falls das Design der vorhandenen Exemplare nicht zu den zu Beschenkenden passt.

Ein weiteres Exemplar biete ich derzeit bei Dawanda an.

 

Knieflicken auf Jeans selber herstellen

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Die Jeans war zu klein. Der Bügelflicken wurde für eine größere Jeans verwendet und dort angenäht. Mit Bügelflicken haben wir schlechte Erfahrung. Sie lösen sich nach einiger Zeit, derweil auf den Knien heftig gerutscht wird.

Nun passt die Jeans der jüngeren Cousine und kann wieder hergerichtet werden. Also Knieflicken selber herstellen und aufnähen!

Da die kleine Cousine offenbar derzeit die Grenzen im Kindergarten testet, sie spricht von “falscher Ordnung”, die sie hergestellt hat, und lacht sich auf dem Nachhauseweg kaputt, habe ich als Vorlage nette Monster ausgesucht, auf Größe gebracht und ausgedruckt.

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Die Silhouetten werden ausgeschnitten und seitenverkehrt auf Vliesofix, auf die Papierseite gemalt.

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Anschließend werden die Stücke auf Stoffreste, linke Stoffseite und Papierseite Vliesofix oben, aufgebügelt.

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Nun wird entlang der Linien ausgeschnitten. Dann entfernt man die Papierseite von Vliesofix und bügelt die Stücke mit der rechten Seite oben auf die defekten Jeansknie auf. Mit einem Trickmarker können weitere Details aufgezeichnet werden.

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Nun wird genäht. Das geht natürlich nicht bei bestehenden Hosenbeinen mit dem Applikationsstich, sondern es geht nur nähmalend mit dem Stopffuß, dem Freiarm der Nähmaschine und dem versenkten Transporteur, siehe Nähmalen – tolle neue Nähwelten. Dennoch ist es ein wenig schwierig, das Nähgut angesichts der engen Hosenbeine richtig zu bewegen. Also langsam nähen!

Das Ergebnis:

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Es darf also weiter auf den Knien herumgerutscht werden mit hoffentlich Spaß an den Monstern.

 

Lecker! Waldfruchteis!

Die Idee zu dieser Applikation ist schon alt. Ich sah einmal ein Sommerkissen in einem Schaufenster beim sommerlichen Bummeln in Ahrweiler mit einem Eis als Applikation, und dachte: “Oh wie schön!” Ich fotografierte das Kissen sogar, jetzt fand ich entsprechende Anregungen auch unter Pinterest.

Oma und Leni sind verschnuppt, deshalb passt die Applikation, und es ist Sommer.

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Woraus ist das Kleidchen entstanden?

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Es war Katrins Tunika, die am Ärmel Löchlein hatte. Wie man sieht, habe ich den Stoff und das obere Stickband verwendet. Das untere Stickband ist für ein Kinderkleid zu mächtig. Es wird sich eine andere Verwendung später finden. Ansonsten tauchen für die Applikation Stoffreste auf: Gregors Hemd für das Hörnchen, T-Shirt, Shorts und Haarband von Katrin für die Eiskugeln. Aus einem reichen Fundus findet sich immer etwas Passendes.

Wenn es wieder warm wird, Leni, gibt es richtiges Eis mit Oma und Opa, versprochen.