feminines Mädchenkleid – Schnittmuster 140 – 170

Wie ich auf die Idee kam und was dahinter steckt, kannst du im vorherigen Artikel lesen: feminines Mädchenkleid.

Nun ist der Schnitt an mehreren Kleidern erprobt, an der Heranwachsenden geprüft und schließlich in durchaus aufwändiger Arbeit digitalisiert.

Ich verwende zum Zeichnen Inkscape mit eingescannten Teilstücken des Papierschnitts. Dabei muss immer darauf geachtet werden, dass die Bildgrößen exakt übertragen werden. Wenn alles sitzt, wird der gesamte Schnitt auf Einzelseiten gebracht, die zusammengesetzt werden müssen.

Das Besondere an dem Mädchenkleid ist, dass es eine Taillenpasse besitzt, die die Taille betont. Darüber ist durch zwei Fältchen Platz für die ersten Rundungen. Der Rock ist dann etwas füllig, die Kräuselung ist aber nicht so stark wie bei Kinderkleidchen, dennoch wird die Taille hervorgehoben.

Weiterhin ist das Kleid wirklich leicht zu nähen, der Schnitt ist für Nähanfängerinnen geeignet. Es wird mit dehnbarem Jersey gearbeitet. Der Armbereich ist übergeschnitten, so sind quasi Kurzärmelchen entstanden. Die Abschlüsse an Hals und Arm werden mit Bündchenstoff realisiert, darin sind die meisten Nähanfängerinnen bereits geübt.

Dabei kann sogar ganz einfach vorgegangen werden, indem die Bündchen in einem mit einer Schulternaht bzw. den Seitennähten mit geschlossen werden.

Die Anleitung ist ausführlich und Schritt für Schritt gehalten, ich habe so geschrieben, dass damit auch Nähanfängerinnen klar kommen. Den Schnitt für die Heranwachsenden in Größe 140 – 170 biete ich einschließlich Anleitung im shop an: Schnittmuster feminines Mädchenkleid.

Transferpapier – Kleidung mit dem Computerdrucker aufhübschen

cats Kopie

Diese Miezen hatten es mir angetan und die dazugehörige Idee für ein Kleidchen musste ich unbedingt umsetzen. Ich habe die Vorlage gefunden über Pinterest. Aus der Miezenschar dort habe ich mit einem Programm zur Fotobearbeitung einzelne Miezen herausgenommen, vergrößert und gespiegelt. Nun kommt das Transferpapier zum Einsatz. Gedruckt wird also auf Transferpapier, bestehend aus einem Papier und damit verbundener Klebefolie.

 

 

 

 

Anleitung:

  • den Druck einige Zeit trocknen lassen, am besten ohne Anfassen in der Druckerlade
  • dann die Miezen entlang der Außenkontur mit 2-3 mm Abstand ausschneiden
  • die ausgeschnittenen Teile mit der Druckseite unten – also Folienseite – auf dem Stoff positionieren
  • heiß über dem aufgelegten Transferpapier bügeln, aber nicht mit Dampf, und dabei fest andrücken
  • einige Minuten abkühlen lassen
  • an einer Ecke vorsichtig das Papier anheben und das Papier von der Folie lösen
  • nun mit dem beigefügten Antihaftpapier oder mit Backpapier über die Miezen, Klebefolie auf Stoff, bügeln
  • wieder warten, bis alles abgekühlt ist

Jetzt ist der Druck auf dem Stoff und es ist unbedingt zu beachten, dass nach Waschen wieder mit Backpapier gebügelt werden muss. Anderenfalls bleibt das Bügeleisen an der Folie hängen und zerstört das Werk.

Insofern wäre eine Applikation mit Stoff oder eine Kombination aus Applizieren und Nähmalen eine Alternative. Angesichts der Feingliedrigkeit der Miezen und mit dem Wunsch, mehrere Miezen aufzubringen, habe ich mich diesmal für das Verfahren mit der Transferfolie entschieden. Der Alltagsgebrauch wird zeigen, ob das Verfahren taugt. Wenn nicht, lässt sich der Rockteil des Kleidchens durch ein neues Stück Stoff ersetzen.

Nun aber zum Produkt:

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Der weiße Rockteil war das untere Ende eines T-Shirts. Der gestreifte Jerseystoff ist neu.

Hals- und Armloch habe ich mit deinen roten Bändchen versäubert. Das Bändchen ist Webware und beim Nähen mit dem Bändchenfasser ist zu beachten, dass der Jerseystoff sich nicht dehnen sollte. Ich habe die Ausschnitte zuvor mit einer Overlocknaht fixiert.

Mit weißen T-Shirt, Pullover oder Blüschen ist das leichte Trägerkleid auch noch im herbstlichen Übergang zu tragen.

Ich hoffe Clara freut sich so wie ich über die Idee und deren Umsetzung.