Wiederholte Schnittmusterpraxis für mühelose Näharbeit

Einmal geübt mit einem Schnittmuster, geht es beim zweiten Mal umso leichter. Die Erfahrung werden andere teilen. Der Papierschnitt ist schon da, er muss nur noch aufgelegt werden, und die kniffligen Stellen beim Nähen sind schon bekannt. Den Schnitt leicht zu verändern, ist auch dann kein Problem mehr. Einen einzigen Schnitt so mehrfach zu verwenden, liegt auf der Hand.

Wie im vorhergehenden Beitrag erwähnt, entstand das Kleidchen nach einem Schnitt aus Ottobre Kids Fashion 4/16, Sommerkleidchen aus doubleface. So ging ich der Nählust an einem trüben Nachmittag noch einmal mit noch leichterer Hand nach.

Ein schöner Stoffrest machte sich gut zu einem unifarbenen Jersey. Den Stoffrest habe ich auch im Rücken verwendet, passend zu vorne für eine rückwärtige Passe. Ein ganzer Rücken nur unifarben, das fand ich nicht schön. Dazu ist allerdings nötig, den Schnitt etwas zu verändern. Aber das ist wirklich nicht schwer, denn es geht nur um eine Unterteilung. Den Schnitt des Rückens habe ich dazu nämlich auf gleicher Höhe wie vorne unterteilt, allerdings nicht mit geschwungener Linie, sondern einfach gerade. Um die Höhe der Linie zu finden, habe ich den vorderen, unteren Schnitt auf den rückwärtigen gelegt, Saumlinie auf Saumlinie, und seitlich markiert, wo die vordere Passe seitlich zu liegen kommt. Im rechten Winkel wurde dann der rückwärtige Schnitt unterteilt in eine obere Passe und den unteren Rockteil.

Details noch einmal vergrößert:

Was aus T-Shirts und Stoffrestchen entstehen kann – Lenis neue Kleider

An verschiedenen Stellen hatte ich schon berichtet, welche Freude mir beschert wird, wenn ich im Upcycling-Fundus krame, nach Passendem suche, überlege, vielleicht eine Nacht darüber schlafe, und schließlich eine Vorstellung entsteht, was aus den abgelegten T-Shirts und den schönen Stoffrestchen entstehen könnte. Im Prozess der Umsetzung gibt es dann oft noch Änderungen. Beispielsweise kann es sein, dass die ausgesuchte Applikation doch nicht gut aussieht und ich mich für eine Alternative entscheide.

Die Schnitte sind Grundschnitte, die ich entsprechend abändere, um mit den Stoffstücken hin zu kommen. So wird eifrig zusammengesetzt. Die Grundschnitte habe ich nunmehr in Größe 104 kopiert, weil Leni ordentlich gewachsen ist und bis zu wärmeren Temperaturen ja noch hin ist.

Kleidchen 1: aus hellem Sommertop und aus einem winzigen Stückchen zauberhaftem Bambistoff, zusammen Harmonisches

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Kleid 2: aus zwei verschiedenen beigen T-Shirts und einem Streifenstoff, die Ärmel zum Aufkrempeln wurden übernommen, zusammen Harmonisches

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Kleid 3: aus einem gelben T-Shirt ohne Ärmel sowie einem Rest Streifenstoff und einem Rest Tiermotivstoff, Leni liebt große Taschen, zusammen Harmonisches

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