Keltic-Schal oder Dreieck-Schal

Die Temperaturen sinken, Wollmütze, Schals und Handschuhe werden gesucht. Wer dann noch etwas Warmes zum Nähen sucht, wird bei mir fündig.

Im Sommer hatte ich Besuch von Anne und Lyn aus England bzw. Schottland. Das Mitbringsel war etwas wirklich Warmes, nämlich ein Schal von Harris-Tweed. Aber eben nicht ein Schal, wie man ihn sich vorstellt. Ich fand Ähnliches unter der Bezeichnung Keltischer Schal oder Dreiecktuch im Internet. Und es gibt erstaunliche Vorteile. Ein Loop wärmt nur den Hals, ein langer Schal muss geknotet werden. Bei beidem bleibt die obere, empfindliche Brust ungewärmt. Nicht so beim Keltischen Schal, da hat man gut überlegt. Gerade Hals und Kehle und Brust werden flach anliegend warm gehalten. Und der Schal passt zu einem Mantel oder Jacket mit V-Ausschnitt und Reverskragen.

Der Ausgangspunkt, das Mitbringsel, sah so aus:

Überrascht von der Schönheit und Nützlichkeit des Geschenks aus UK, fiel mir dann ein, dass es ein leichtes wäre, das nachzunähen. So ist ein Schnittmuster entstanden, das ich im shop anbiete.

Das Schnittmuster besteht aus 6 Seiten, die aneinander geklebt werden.

Trickreich ist die Position eines verdeckten Druckknopfs zusätzlich zum Knopf. Damit wird der Schal sicher und flach in Position gehalten.

Die Druckknopfhälften werden verdeckt eingebracht, ggf. gegen Durchrutschen bei Strickstoff gesichert.

Als Stoffe kommen in jedem Falle wärmende infrage. Webware aber auch dehnbare Stoffe sind denkbar. Beim Harris-Exemplar ist außen Wolle und innen plüschiger Vlies. Bei mir ist außen ein Wollstrickstoff in doppelter Lage und innen ein weicher Baumwollstoff. Man benötigt nur Stoff in einer Höhe von 20 cm. Und eigentlich sind es nur zwei Rechtecke, die zusammen gefügt werden. Nur die Positionen des Druckknopfs und Knopfs sind trickreich. Es handelt sich also um ein Projekt auch für absolute Nähneulinge.

Wer mich kennt, weiß, dass die gewählten Farben nicht die meinen sind. Das Projekt mit den blauen Stoffen ist weihnachtliches Nähen. Die Farben werden zu den Beschenkten passen. Verraten wird noch nichts …!

Applikation Schrift

Wenn Herzchen und Tierchen angesichts des fortgeschrittenen Alters der Enkelkinder out sind, aber dennoch ein wenig Pepp her soll, eignen sich Buchstaben und Schrift. Unter handlettering findet man schöne Fonts, die den Anforderungen an das Applizieren genügen. Es darf nicht zu filigran sein, sondern Blockartiges ist vonnöten, damit man per Applikation das Stoffstückchen aufbringen kann.

Derartiges hatte ich schon einmal zuvor bei einem Shirt zur Einschulung realisiert. Dabei sieht man sehr schön, wie leicht es gehen kann mit der Applikation freundlichen Schrift.

Für Schriften bietet sich natürlich auch an, Kordel und Garne geschwungen aufzunähen. Das geht mit dem Kordelaufnähfüßchen recht gut, wie man an einem ehemaligen Projekt sieht.

Diesmal wollte ich den Anfangsbuchstaben der Enkelin aufnähen und fand eine schöne Vorlage, die sich applizierend und mit Zickzackstich stickend realisieren ließ.

Der „Block“ ist mit Leiterstich appliziert, die Schnörkel sind mit Zickzackstich aufgeführt. Hier kann man bei nächsten Mal überlegen, ob nicht ein Freihandsticken günstiger ist.

Das Projekt ansonsten bezieht sich auch auf den letzten Artikel, denn ich habe den taillierten Grundschnitt abgeändert, eine gebogene Passe macht das neue Longshirt attraktiver und farblich fröhlicher.

So neu ist es aber nicht. Es wurden zwei abgelegte Shirts verwendet und es wurde so geschickt geschnitten, dass alle Säume schon vorhanden waren, echtes Upcycling oder slow-fashion also.

Utensilo Hase – Schnitt und Anleitung

Das Utensilo ist gedacht, um darin kleine Ostergeschenke wie Schokoladeneier oder Ähnliches zu überbringen. Natürlich kann es danach weiter genutzt werden. Kinder finden sicher eine Verwendung für allerlei kleines Spielzeug.

Das Utensilo hat eine Grundfläche von 10 x 10 cm und ist ohne Ohren 20 cm hoch. Man benötigt einen Außenstoff und einen passenden Innenstoff von ca. 80 x 25 cm, dazu noch 2 Stücke Füllvlies mit ca. 25 x 20 cm.

Das Nähprojekt ist auch für Anfängerinnen geeignet. Meine Enkelin Cilly brachte schon ein ähnliches Utensilo ohne Ohren zustande, sie ist 8 Jahre alt und hat gerade eine Nähmaschine bekommen.

Die Anleitung habe ich deshalb detailliert und bebildert angelegt, selbst ohne große Näherfahrung müsste man so klar kommen.

Das Schnittmuster und die ausführliche Anleitung findest du im shop:

Ich wünsche viel Freude beim Nähen zu Ostern!

Schürzenset für Törtchenfreuden

Die Vorweihnachtszeit wird in Familien genutzt, um für das Fest zu Backen. Plätzchen verschiedenster Art, Lebkuchenmänner und Lebkuchenhäuser oder auch Stollen und Torten gehen in Produktion. Besonders schön ist dann, wenn Kinder helfen. Gerade tierische Aussteckförmchen machen das Werkeln zur Freude. Von meinen Enkeltöchtern Leni und Lotta erhielt ich schon bezaubernde Exemplare, eine ganze Tüte voll. Wenn also Mutter und Töchter oder auch Väter und Söhne zu Werke gehen, unterstreicht ein Schürzenset aus meiner Kollektion „Mutter und Kind“ das fröhliche Tun.

Für eine Kundin zauberte ich heute zum Abschluss meines Nähens in diesem Jahr ein Set für wahrscheinlich eine große und eine kleine Bäckerin. Es wird zu Weihnachten noch pünktlich ankommen.

Dieses Set besticht durch die Applikation eines Törtchens. Die Applikation ist wie die Schürze aus Baumwolle, heiße Wäschen wird das Törtchen so überstehen. Der Stoff aus dem Bereich Dekoration ist robust und für Schürzen geeigent. Ähnlich ist mein Angebot mit einem Lebkuchenmann als Applikation.

Das Schürzenset mit dem Törtchen ist natürlich für das ganze Jahr geeignet. So hat sich eine Kundin wohl für dieses Exemplar entschieden.

Hinweisen möchte ich noch auf die Machart. Die Bänder gehen in die Einfassung des Armausschnitts über und wiederholen einen Stoff aus der Applikation. Für Näherinnen: Mit einem Bändchenfasser ist man bei dieser Arbeit doch recht flott. Die aufgesetzten Taschen haben dieselbe Einfassung.

Meine Plätzchen sind gebacken, Weihnachten kann kommen.

Ich verabschiede mich in eine Nähpause bis zum nächsten Jahr. Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!

Herzensangelegenheit oder der Dinge Mehrwert

Diejenigen, die so alt sind wie ich, erkennen vielleicht, welchen Ursprung diese Kissenhülle hat. Selbst in Gymnasien für Mädchen meiner Zeit gab es Handarbeit statt Kunstunterricht, Latein wurde aber auch gelehrt, ebenso revolutionäre Literatur.

Der karierte Stoff eignet sich natürlich hervorragend, um genaues Sticken zu erlernen, denn die Kästchen geben die Abstände für die Stiche an. Neben dem Sticken erlernte man das Nähen per Hand. So entstand eine Halbschürze mit Taschen.

Sie hat auf irgendeine Art und Weise überlebt und war es wert, aufgehoben zu werden – Erinnerung. Schon etwas ramponiert konnte sie als Schürze nicht mehr verwendet werden. Die von Hand gefertigten Bindebänder – ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, wie lange ich an den langen Bändern von Hand gesäumt hatte – waren wirklich hin. Auch andere Stellen sind schon abgewetzt – ich dachte, die paar Stellen sind verschmerzbar-, ein Loch ließ sich dekorativ schließen.

Jedenfalls ergab die Schürze nach Entfernen des Bundes, unter dem sie gekräuselt war, Stoff für eine Kissenhülle her, jedenfalls für eine Seite eines Kissens mit 60 x 40 cm.

Herr Schulz, der auch schlecht wegwerfen kann, brachte mir vor einiger Zeit Stoffreste, die jetzt für die andere Seite farblich passend erschienen.

Weil schon so lustig kunterbunt, dachte ich, dass auch bunte Knöpfe ganz hübsch wären. Das eine Ende des Schlauches habe ich also eingeschlagen und mit Knopfleiste versehen.

Ein rotes Kissen passt nicht zu meinem Interieur, Farbvorlieben verändern sich im Laufe des Lebens, aber vor der Türe habe ich diesmal die Gartenbank im Unterstand platziert, mit dem Hintergedanken, dass dort ich oder meine Feriengäste in der morgendlichen Ostsonne frühstücken könnten.

Mit der Decke setze ich bei den Erinnerungen noch eins drauf. Die Decke diente in meiner Studentenbude als Abdeckung für das Bett. Sie erinnert an die 70er Jahre nicht nur im Stil – Schmunzel, Schmunzel …

Die Taschen am Kissenbezug, so fiel mir ein, könnten ganz praktisch sein. Zur Sommerzeit lässt sich beispielsweise dort schon mal die Sonnenbrille einstecken – wartend auf sonnige Morgenstunden.

Zum Frühstück wird man ein Tischchen herausholen. Es ist auch rot! Es stammt aus meinen Kindertagen. Ich erinnere mich, wie ich die Eltern bekniete, mir dieses Tischchen zu kaufen. Ich musste lange betteln. Auch vielleicht deshalb gibt es das Tischchen noch. Es ist zwischenzeitlich abgeschliffen und in der Platte neu lackiert.

So kann man doch wirklich von Nachhaltigkeit und Erinnerungen sprechen. Liebe Leute: aufheben, nachdenken, neu gestalten! Diese Dinge können nicht gekauft werden, sie sind unbezahlbar. Ich werde mit Freuden vor der Türe gen Osten sonnig frühstücken.

Schlafmaske – schnell genäht

Ein nettes, praktisches und selbst genähtes Detail für meine neu eingerichtete Ferienwohnung stelle ich vor, d.h. ich zeige, wie eine solche Maske genäht wird, gebe Anregungen für die Gestaltung und berücksichtige auch die Kindergröße, damit Mutter und Kind im Partnerlook schlafen gehen können.

Zunächst benötigt man den Schnitt, den ich im Anhang zum Download in Erwachsenen- und Kindergröße zur Verfügung stelle, ansonsten kommt man mit ein paar Stückchen Stoffrest, einem Stückchen Füllvlies und einem normalen Gummiband aus. Das Projekt eignet sich hervorragend für Nähanfängerinnen.

Da meine Schlafmasken waschbar sein sollten, habe ich mich für einen weichen Froteerest auf der Augenseite und einen Baumwollstoff für die Front entschieden. Auf flauschige Stoffe, die empfohlen werden, die aber Polyester enthalten, habe ich verzichtet. Dann wären die Masken nicht heiß waschbar.

Es ist natürlich schön, wenn man Gummiband zur Hand hätte, das farblich zur Schlafmaske passen würde. Dem war aber nicht so. Ich denke, haushaltsübliches Gummiband tut es auch, evtl. sogar Babylitze wegen der Weichheit, wenn man das Gummiband stofflich einpackt. So kann man einen Tunnel nähen, der aber etwas länger sein sollte als das Gummiband, um mit der Dehnung gehen zu können.

Wenn man das Gummiband eingezogen hat, sollte es mit Nadeln fixiert werden, damit es nicht hineinrutscht. Man sollte auch darauf achten, dass es sich nicht im Stofftunnel verdreht hat.

Anschließend wird der Stofftunnel mit innenliegendem Gummiband an die Markierungen der Frontseite angenäht. Und ehe die anderen Stofflagen mit gefasst werden, ist es sinnvoll, den Tunnel auf dem Frontstoff so festzustecken, dass der Tunnel nicht versehentlich beim rundherum Nähen mit fixiert wird.

Nun kommen die beiden Stoffteile rechts auf rechts aufeinander, ganz obenauf das Vlies. Rundherum wird festgesteckt, dann wird genäht, wobei oben eine Wendeöffnung gelassen wird.

Die Nahtzugabe sollte zurück geschnitten werden, kleine Einschnitte in der Nahtzugabe im unteren Bogen sichern ebenso ein perfektes Wenden. Vor dem Wenden wird die innen liegende Stecknadel entfernt. Gewendet sieht das Produkt schon fast fertig aus.

Die Wendeöffnung muss noch geschlossen werden. Manche Anleitungen empfehlen, die Maske rundherum abzusteppen und dabei die Öffnung mit zu schließen. Das geht natürlich. Angesichts des doch recht dicken Froteestoffs habe ich mich aber entschieden, von Hand per Matratzenstich die Öffnung zu schließen, das sieht akkurater aus. Ein wenig Bügeln und schon ist die Schlafmaske fertig.

Nach dem Tod meines Mannes habe ich das für mich viel zu große Haus umorganisiert und vollständig renoviert. Ich wohne nun im Erdgeschoss. Im Obergeschoss ist eine geräumige Ferienwohnung entstanden. Ständig vermieten möchte ich angesichts der Mieterschutzgesetze nicht. Man stelle sich, vor, im eigenen Haus müsste man sich über einen Mieter ärgern und bekäme den Zustand nicht behoben! Eine zeitweise Vermietung ist da doch komfortabler und sicherer. Als Gastgeberin zu fungieren ist für mich ein wenig Abwechslung und ich bin gespannt, wie es laufen wird. Mit der Gestaltung der Räume hatte ich Freude, und ich hoffe, das gemütliche Ambiente erfreut auch Gäste.

Die Wohnung findet sich über booking.com oder airbnb als Ferienwohnung Frangenberg. Demnächst bin ich auch über die Lindlar Touristik gelistet.

Die Schlafmasken haben an den Bademänteln, die ich zur Verfügung stelle, ihren Platz gefunden.

Und hier ist das Schnittmuster, Abbildung dazu auf eine DINA4-Seite ausdrucken.

Schön finde ich auch Schlafmasken, die bestickt werden, z.B. mit den Wimpern schlafender Augen oder der Andeutung von Tiergesichtern. Applikationen sind ebenso denkbar, sie können Augen verschiedenster Art nachempfinden. Pinterest gibt dazu zahlreiche Beispiele.

Möhnen beim Karneval

Aber nur ja nicht in schwarz! Möhnen, das waren die weiblichen Verwandten der Mutter, oder die Bezeichnung wurde für alte, meist verwitwete Frauen gebraucht. Die Zeiten haben sich geändert.

Das Motto, unter dem die alten Damen zum Ball der Roten Funken Köln gehen, heißt Flowerpower! Das Alter der Mitwirkenden kann man übrigens einschätzen, wenn man die Bewegung der Jungendzeit der Damen zuordnet.

Nach Blick ins World Wide Web wurde dann zudem klar: Bitte nicht in Polyester! Schon für knapp 20 Euro ist ein entsprechendes Outfit zu bekommen, aber eben aus Polyester. Ich mag mir nicht vorstellen, wie die Möhne darin schwitzt und wie es nach kurzer Zeit riecht.

Im Fundus fand sich dann noch ein eigentlich als Mädchenstoff gekaufter Baumwolljersey. Dann erinnerte ich mich an einen Schnitt für einen schwingenden Kurzmantel von Ottobre, den ich schon verwendete. Er lag schon auf Zeitungspapier kopiert im entsprechenden Schnittmusterheft. Aus dem Rückenteil entwickelte ich den Schnitt für ein schwingendes Kurzkleidchen. Der Schwung wird durch eine hintere und vordere Mittelnaht erreicht, die unten zusätzlich zu den Seitennähten auslädt. Gesteigert wird das noch durch die gedehnte Rollnaht als Saum.

Die Ärmel sind Raglan, also sehr bequem und weit im Schulterbereich. Unten musste ich mich zur Konstruktion der Trompetenärmel kurz an die Kreisformel U = 2piR erinnern, um passend zum verkürzten Ärmel ansetzen zu können.

Auch die „Trompeten“ sind mit Rollsaum versehen, der besonders gut ausfällt, wenn Bauschgarn im Oberfaden verwendet wird – hier rotes Bauschgarn.

Also Alaaf und ich bin gespannt auf den Rest der Truppe und die Kostüme!

Weihnachtswunsch

Allen Besuchern meines shops und des blogs wünsche ich frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr! Es freut mich, wenn ich Anregungen geben konnte.

Ich selbst darf meinen Wunsch auch äußern: Nach einem schwersten Jahr wünsche ich mir, dass ich wieder mit Elan mein Hobby Nähen verfolgen kann, dass neue Ideen kommen, dass die Kreativität wiederkehrt und Freude einzieht. Das Nähzimmer ist größer geworden und eingerichtet. Es wartet auf mich.

Notizbuchhülle und mehr

Die meisten Menschen haben per Handy alle benötigten Informationen schnell parat. Aber wehe, diese Infozentrale geht verloren. Wohl dem, der auch noch ein Notizbuch besitzt! Das bewährte Büchlein ist auch dann sinnvoll, wenn man gerne per Hand Notizen schreibt, statt in die Tastatur zu tippen. Auch für schnelle Skizzen eignet sich eher ein solches Büchlein.

Will man es nun schön aufbewahren und schön verstauen, vielleicht auch mehrere Büchlein auf einmal, so kann sich eine Notizbuchhülle bewähren. Anne wünschte sich eine solche und schickte mir Wunschbilder aus dem Netz. So habe ich nachgenäht:

Die Notizbuchhülle besteht aus zwei Stofflagen. Innen sind Fächer für Allerlei vorgesehen. Gummibänder können die Klappdeckel von Notizbüchern aufnehmen, sodass das Notizbuch jeweils mittig gehalten wird. Zwischen den Stofflagen befindet sich Snappap, das waschbare, formstabile Material.

Was in DINA5 oder DINA6 geht, ist ebenso in DINA4 realisierbar.

Es ergab sich die Schwierigkeit, dass ich nur DINA3 Bögen aus Snappap da hatte. So habe ich zwei Bögen per Überlappung nähend verbunden, damit ich die Hülle – etwas größer als DINA4 – füllen konnte. Das traf sich dann aber gut, weil die Hülle mittig so sehr stabil ist.

Anne möchte in dieser Hülle ihre Häkel- und Strickhefte aufbewahren.

So sind die Handarbeitsutensilien wirklich schön deponiert!

Stoffreste verwerten – zum 70. Geburtstag

Was näht man als Geschenk zu einem 70. Geburtstag? Es war ein längeres Nachdenken und Herumprobieren. Es ist ein Wünschebeutel dabei heraus gekommen, der in 7 Kerzen genau 70 Stoffstreifchen trägt und der innen Karten mit Glückwünschen beherbergt.

Eigentlich wollte ich schließlich der Idee folgen, eine Faltkarte mit 70 Stoffstreifen, die zu 70 Kerzen werden, herzustellen. Die Idee stammt aus Pinterest, wobei nicht Stoffstreifen sondern bunte Tesastreifen verwendet wurden. https://www.pinterest.de/pin/634374297535429533/

Meine Versuche scheiterten dann offenbar am falschen Kleber und am falschen Papier. Die 70 Streifen aufzunähen, das fand ich zu mühsam.

So habe ich dann schließlich Streifchen aneinander genäht und für Kerzenapplikationen zurecht geschnitten. Schön war, die Reste, die ich eigentlich schon entsorgen wollten, weil sie selbst für Puppenkleidung zu klein waren, doch noch verwenden zu können.

Innen im Beutel wird die Jubilarin Karten mit persönlichen Wünschen vorfinden. Herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag, liebe Inge!

Wer weitere Ideen zur Verwertung von Stoffresten sucht, wird vielleicht in meinem Pinterestboard fündig: https://www.pinterest.de/sewtonew/stoffreste-verwerten/