Transferpapier – Kleidung mit dem Computerdrucker aufhübschen

cats Kopie

Diese Miezen hatten es mir angetan und die dazugehörige Idee für ein Kleidchen musste ich unbedingt umsetzen. Ich habe die Vorlage gefunden über Pinterest. Aus der Miezenschar dort habe ich mit einem Programm zur Fotobearbeitung einzelne Miezen herausgenommen, vergrößert und gespiegelt. Nun kommt das Transferpapier zum Einsatz. Gedruckt wird also auf Transferpapier, bestehend aus einem Papier und damit verbundener Klebefolie.

 

 

 

 

Anleitung:

  • den Druck einige Zeit trocknen lassen, am besten ohne Anfassen in der Druckerlade
  • dann die Miezen entlang der Außenkontur mit 2-3 mm Abstand ausschneiden
  • die ausgeschnittenen Teile mit der Druckseite unten – also Folienseite – auf dem Stoff positionieren
  • heiß über dem aufgelegten Transferpapier bügeln, aber nicht mit Dampf, und dabei fest andrücken
  • einige Minuten abkühlen lassen
  • an einer Ecke vorsichtig das Papier anheben und das Papier von der Folie lösen
  • nun mit dem beigefügten Antihaftpapier oder mit Backpapier über die Miezen, Klebefolie auf Stoff, bügeln
  • wieder warten, bis alles abgekühlt ist

Jetzt ist der Druck auf dem Stoff und es ist unbedingt zu beachten, dass nach Waschen wieder mit Backpapier gebügelt werden muss. Anderenfalls bleibt das Bügeleisen an der Folie hängen und zerstört das Werk.

Insofern wäre eine Applikation mit Stoff oder eine Kombination aus Applizieren und Nähmalen eine Alternative. Angesichts der Feingliedrigkeit der Miezen und mit dem Wunsch, mehrere Miezen aufzubringen, habe ich mich diesmal für das Verfahren mit der Transferfolie entschieden. Der Alltagsgebrauch wird zeigen, ob das Verfahren taugt. Wenn nicht, lässt sich der Rockteil des Kleidchens durch ein neues Stück Stoff ersetzen.

Nun aber zum Produkt:

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Der weiße Rockteil war das untere Ende eines T-Shirts. Der gestreifte Jerseystoff ist neu.

Hals- und Armloch habe ich mit deinen roten Bändchen versäubert. Das Bändchen ist Webware und beim Nähen mit dem Bändchenfasser ist zu beachten, dass der Jerseystoff sich nicht dehnen sollte. Ich habe die Ausschnitte zuvor mit einer Overlocknaht fixiert.

Mit weißen T-Shirt, Pullover oder Blüschen ist das leichte Trägerkleid auch noch im herbstlichen Übergang zu tragen.

Ich hoffe Clara freut sich so wie ich über die Idee und deren Umsetzung.

Was aus Mutters Schlafanzug wurde

Der schöne Schlafanzug hatte am Hosenbein einen Riss. So wanderte er zu Omas Upcycling und wurde ein Kinderschlaf- oder -spielanzug.

schlafanzug

Die Anregung zu dieser Applikation kam wieder einmal aus Pinterest. Die Schleifchen und die kleine Tasche unten habe ich dem Ausgangsstück entnommen. An der Schulter rechts oben sieht man noch, wo das Täschchen zuvor saß. Ich denke, mit ein paar Wäschen gleicht sich die Färbung dort noch an.

Leni, die sowieso sehr gut schläft, wird – so hoffe ich – mit den Kätzchen um die Wette schnurren.

Miau – Miezenkleidchen

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Unter Pinterest sammle ich gute Ideen für Applikationen. Die Miezen hatte ich schon lange in der Nase. Nun war das Wetter heute so scheußlich, dass ich mich mit den Miezen amüsierte und darüber hinweg tröstete, dass selbst im Gewächshaus die Gartenarbeiten noch warten müssen. Zudem war aus dem Projekt Kleid für kleine Kölnerin noch das Oberteil des engen Unterziehrollis übrig. Ich ergänzte mit Stoffresten für die Miezen und mit neuem grauen Pünktchenstoff. Das Oberteil beließ ich vollständig so, wie es aus dem vorhergehenden Projekt übrig war. Damit das Kleidchen für Clara passend wird, raffte ich beim Ansetzen des Rockteils und zog ein Gummiband unter, ebenso wurden die Ärmel mit den Bündchen enger gezogen. Die Miezengesichter waren eine erneute Übung im Nähmalen – tolle neue Nähwelten.