Was aus T-Shirts und Stoffrestchen entstehen kann – Lenis neue Kleider

An verschiedenen Stellen hatte ich schon berichtet, welche Freude mir beschert wird, wenn ich im Upcycling-Fundus krame, nach Passendem suche, überlege, vielleicht eine Nacht darüber schlafe, und schließlich eine Vorstellung entsteht, was aus den abgelegten T-Shirts und den schönen Stoffrestchen entstehen könnte. Im Prozess der Umsetzung gibt es dann oft noch Änderungen. Beispielsweise kann es sein, dass die ausgesuchte Applikation doch nicht gut aussieht und ich mich für eine Alternative entscheide.

Die Schnitte sind Grundschnitte, die ich entsprechend abändere, um mit den Stoffstücken hin zu kommen. So wird eifrig zusammengesetzt. Die Grundschnitte habe ich nunmehr in Größe 104 kopiert, weil Leni ordentlich gewachsen ist und bis zu wärmeren Temperaturen ja noch hin ist.

Kleidchen 1: aus hellem Sommertop und aus einem winzigen Stückchen zauberhaftem Bambistoff, zusammen Harmonisches

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Kleid 2: aus zwei verschiedenen beigen T-Shirts und einem Streifenstoff, die Ärmel zum Aufkrempeln wurden übernommen, zusammen Harmonisches

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Kleid 3: aus einem gelben T-Shirt ohne Ärmel sowie einem Rest Streifenstoff und einem Rest Tiermotivstoff, Leni liebt große Taschen, zusammen Harmonisches

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Beim Upcycling Harmonisches zusammenbringen!

Mit größer werdenden Enkeln werde ich mich häufiger in den Fundus vergraben. Ein Kleidungsstück reicht meistens nicht mehr, um ein Projekt zu realisieren. Die abgelegten Kleidungsstücke haben Größe 34 oder 36 und Abgenutztes oder Beschädigtes muss weggeschnitten werden. Das gilt vor allem für verwaschene Plots auf der Brustseite. Ganz nebenbei: Aus dieser Erfahrung heraus entscheide ich mich beim Aufhübschen eher für genähte Applikationen als für Plots. Die Anschaffung eines Hobbyplotters muss vorläufig noch warten, ich bin da zu unsicher, was die Haltbarkeit der Plots angeht, auch wenn mich die grafische Seite dieser Verfahren per Illustrator reizt.

Ein Fan von allzu Buntem bin ich auch nicht. Kindermotivstoffe mit weiteren Motivstoffen zu kombinieren, das finde ich zu unruhig, auch wenn es zum Charakter der Kleinen passen würde. Die Art der Farben und der Stoffe sollte wesensverwandt sein, damit etwas Schönes entstehen kann, so denke ich jedenfalls.

Der Schnitt aus Schnitt „Mimmy“ ist super ist noch einmal zum Einsatz gekommen, als ich ein abgelegtes helles Glitzerstreifenshirt mit einem hellen Stoffrestchen, ebenso mit Glitzer, zusammenfügte. Die Passe erlaubt Größe 104 mit den vorhandenen Stoffschätzchen.