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Transferpapier – Kleidung mit dem Computerdrucker aufhübschen

Diese Miezen hatten es mir angetan und die dazugehörige Idee für ein Kleidchen musste ich unbedingt umsetzen. Ich habe die Vorlage gefunden über Pinterest. Aus der Miezenschar dort habe ich mit einem Programm zur Fotobearbeitung einzelne Miezen herausgenommen, vergrößert und gespiegelt. Nun kommt das Transferpapier zum Einsatz. Gedruckt wird also auf Transferpapier, bestehend aus einem Papier und damit verbundener Klebefolie.

 

 

 

 

Anleitung:

Jetzt ist der Druck auf dem Stoff und es ist unbedingt zu beachten, dass nach Waschen wieder mit Backpapier gebügelt werden muss. Anderenfalls bleibt das Bügeleisen an der Folie hängen und zerstört das Werk.

Insofern wäre eine Applikation mit Stoff oder eine Kombination aus Applizieren und Nähmalen eine Alternative. Angesichts der Feingliedrigkeit der Miezen und mit dem Wunsch, mehrere Miezen aufzubringen, habe ich mich diesmal für das Verfahren mit der Transferfolie entschieden. Der Alltagsgebrauch wird zeigen, ob das Verfahren taugt. Wenn nicht, lässt sich der Rockteil des Kleidchens durch ein neues Stück Stoff ersetzen.

Nun aber zum Produkt:

Der weiße Rockteil war das untere Ende eines T-Shirts. Der gestreifte Jerseystoff ist neu.

Hals- und Armloch habe ich mit deinen roten Bändchen versäubert. Das Bändchen ist Webware und beim Nähen mit dem Bändchenfasser ist zu beachten, dass der Jerseystoff sich nicht dehnen sollte. Ich habe die Ausschnitte zuvor mit einer Overlocknaht fixiert.

Mit weißen T-Shirt, Pullover oder Blüschen ist das leichte Trägerkleid auch noch im herbstlichen Übergang zu tragen.

Ich hoffe Clara freut sich so wie ich über die Idee und deren Umsetzung.

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